Produktübersicht

Produktübersicht

Abbildung 1. eONE SIXTY SL
Akku
Pos.Eigenschaft
aMotor
bAkku / Akkudeckel
cDisplay und Bedieneinheit
Pos.Eigenschaft
1Vorbau
2Lenker
3Bremshebel
4Schalthebel
5Steuersatz
6Federgabel
7Bremsscheibe
8Steckachse
9Nabe
10Felge
11Ventil
12Bremse vorne
13Pedal
14Kurbel
15Kettenblatt
16Kette
17Bremse hinten
18Schaltwerk
19Kassette
20Sattelstützklemme
21Sattelstütze
22Sattel
Pos.Eigenschaft
IOberrohr
IIUnterrohr
IIISitzrohr
IVKettenstrebe
VSitzstreben
VISteuerrohr
VIIDämpfer

Allgemeines

Über diese Anleitung

Diese Bedienungsanleitung gibt wichtige Informationen und Hinweise zum Umgang mit den Fahrrädern von MERIDA, um den sicheren und bestimmungsgemäßen Gebrauch des Fahrrads zu gewährleisten. Sie soll Dir eine umfassende Darstellung und Beschreibung bieten, damit Du Dein Fahrrad entsprechend der vorgesehenen Anwendung sicher nutzen kannst.

Voraussetzung für die sichere Benutzung deines Fahrrades ist das Beachten aller Sicherheitshinweise und Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung.

Symbole

Unterschiedliche Textattribute, Schreibweisen und Textstrukturierungen erleichtern das Lesen dieses Dokuments.

Die Textattribute (Hervorhebungen) innerhalb des Dokuments haben folgende Bedeutung:

ZeichenBedeutung
Anweisung
Listenelement
1. Handlungsanweisung

Begriffe und Abkürzungen

Folgende Begriffe und Abkürzungen werden in dieser Bedienungsanleitung verwendet:

ZeichenBedeutung
CCCrossCountry
TKTrekking
HDHeavyDuty
SLSuperLight
FRFreeRide

Sicherheitshinweise

Sicherheits- und Warnhinweise warnen vor Gefahren und deren Folgen im Umgang mit dem Fahrrad bzw. liefern Vorgaben zur Gewährleistung der sicheren Nutzung des Fahrrads. Zusätzlich geben Sicherheitshinweise Handlungen vor, um der Gefahr zu entkommen.

Die in dieser Originalbetriebsanleitung vorkommenden Warnhinweise sind folgendermaßen aufgebaut:

Symbol und Signalwort

Garantiebedingungen

Dein MERIDA eONE-SIXTY SL wurde sorgfältig gefertigt und dir im Normalfall von deinem MERIDA-Fachhändler vollständig endmontiert und fahrbereit übergeben.

Während der ersten zwei Jahre nach dem Kauf hast du vollen Anspruch auf die gesetzliche Gewährleistung auf Neukäufe innerhalb der EU-Staaten. Sollten an deinem eONE-SIXTY SL Mängel auftreten, ist der MERIDA-Fachhändler dein richtiger Ansprechpartner. Bewahre für diesen Fall den Kaufbeleg auf.

Voraussetzung für die Garantie, eine lange Lebensdauer und Haltbarkeit deines MERIDA eONE-SIXTY SL , ist, dass du dein eONE-SIXTY SL nur gemäß seinem Einsatzzweck nutzt und folgende Punkte beachtest:

  • zulässiges Gesamtgewicht

    Das Maximalgewicht addiert sich aus Fahrer, eONE-SIXTY SL, Ausrüstung, Gepäck sowie Anbauteilen und Zubehör.

  • Drehmomente der Schrauben
  • vorgeschriebene Wartungsintervalle
  • Verwendung von ausschließlich Original-Ersatz- bzw. Zubehörteile
  • Wartung des Fahrwerks mind. einmal jährlich durch den MERIDA-Fachhändler
  • Anleitung BOSCH AKKU (nur E-Bikes / Bosch)

Hinweise zum Verschleiß

Einige Bauteile deines MERIDA eONE-SIXTY SL unterliegen einem funktionsbedingtem Verschleiß und müssen bei Erreichen der Verschleißgrenze ausgetauscht oder regelmäßig gewartet werden:

Akku, Kette, Bremsbeläge, Bremsflüssigkeit, Bremsscheiben, Bremsleitungen, Dichtungen von Federelementen, Lager des Hinterbaus, Naben und Steuersatz, Lack und Dekore, Griffe, Kettenblätter, Kettenstrebenschutz, Reifen und Schläuche, Ritzel, Sattelbezug, Schaltwerksrollen, Schmierstoffe.

Garantie auf dein MERIDA eONE-SIXTY SL

Es besteht folgende über die gesetzliche Gewährleistung hinausgehende Herstellergarantie ab Datum des Verkaufs an den Erstkäufer:

  • Lebenslange Garantie bei Rahmenbruch für alle Rahmen
  • 5 Jahre auf Starrgabeln
  • 2 Jahre bei gewerblicher Nutzung: Garantie für Rahmen und Starrgabeln
  • 2 Jahre auf alle MERIDA Komponenten
  • Gesetzliche Gewährleistung für Lackierungen und unterlackierte Dekore

Im Garantiefall behält es sich MERIDA vor, das jeweilige Nachfolgemodell in der verfügbaren Farbe zu liefern – bei Nichtverfügbarkeit das jeweilige höherwertige Modell.

Gewährleistung für Stoßdämpfer, Federgabeln und andere Marken-Zubehörteile wird nicht über MERIDA, sondern über die nationalen Vertreiber der Teile-Hersteller abgewickelt.

Anmerkung: In allen Fällen ist der MERIDA-Fachhändler dein erster Ansprechpartner.

Herstellergarantie

Die Herstellergarantie gilt nur für den Erstkäufer unter Vorlage des Kunden-Kaufbelegs, aus dem Kaufdatum, Adresse des Fachhändlers, Modell und Rahmennummer hervorgehen müssen.

Die Garantie schließt Arbeits- und Transportkosten sowie durch Defekte verursachte Folgekosten nicht ein.

Wettkampfeinsätze sind im Rahmen der jeweiligen Nutzungskategorie zulässig.

Ausgeschlossen sind Schäden durch:

  • Verschleiß
  • mangelnde Pflege und Wartung
  • Sturz/Unfälle
  • Überlastung durch zu hohe Beladung
  • unsachgemäße Montage und Behandlung
  • An- und Umbauten von zusätzlichen Komponenten

Im Interesse einer langen Lebensdauer und Haltbarkeit der Komponenten müssen die Montagevorschriften der Hersteller, die vorgeschriebenen Wartungsintervalle und regelmäßiger Austausch sicherheitsrelevanter Bauteile eingehalten werden.

Sicherheit

Bestimmungsgemäße Verwendung

Pedelec

Ein Pedelec vereint die Eigenschaften eines konventionellen Fahrrads und eines E-Antriebs. Dabei wird der Tritt in die Pedale von einem Elektromotor unterstützt.

Jeder Pedelectyp ist für einen spezifischen Einsatzzweck gebaut. Diese Einsatzzwecke sind in Kategorien nach der DIN EN 17406 Gebrauchsklassifizierung von Fahrrädern aufgeteilt. Benutze dein MERIDA Pedelec ausschließlich gemäß seinem Einsatzzweck, ansonsten besteht die Gefahr, dass dein Pedelec den Belastungen nicht standhalten kann. Dies kann zu nicht vorhersehbaren Unfällen führen.

Pedelecs (Power Electric Cycles) sind Fahrräder, bei denen sich der Hilfsmotor nur einschaltet, wenn der Fahrer / die Fahrerin in die Pedale tritt. Wird das Treten eingestellt, schaltet auch die Motorunterstützung ab.

Beim Losfahren am Berg, oder wenn das Pedelec geschoben wird, unterstützt die Anfahr- bzw. Schiebehilfe bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h, auch wenn nicht getreten wird.

Der Schalldruckpegel (A-bewertet) am Fahrerohr liegt bei unter 70 dB(A).

Die rechtlichen Bestimmungen für das Fahren mit deinem MERIDA Pedelec:

Tretunterstützung

bis. max. 25 km/h

Helmpflicht

empfohlen

Führerschein bzw. Mofa-Prüfbescheinigung

nein

Betriebserlaubnis oder EU-Typengenehmigung

nein

Versicherungskennzeichen

nein

Radwegenutzung

inner- und außerorts verpflichtend

Fahrzeugklasse

Fahrrad

Altersgrenze

nein

Kindersitz

erlaubt

bei Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts und korrekter und sicherer Montage

Kinderanhänger

erlaubt

Schalldruckpegel am Fahrerohrunter 70 dB(A)

Zulässiges Gesamtgewicht

Das zulässige Gesamtgewicht deines Pedelecs setzt sich zusammen aus (alle Angaben in kg):

  • Gewicht Pedelec
  • Gewicht Gepäck
  • Gesamtgewicht Anhänger inkl. Ladung und/oder Personen

Das Gewicht deines MERIDA Pedelecs ist auf dem Typenschild vermerkt. Sollte das nicht der Fall sein, liegt das Gewicht deines Pedelecs unter 25 kg. Zur Berechnung des Gesamtgewichts gehe in diesem Fall von einem Gewicht von 25 kg aus.

Kategorien

Kategorie 4 Enduro MTB

MERIDA Pedelecs der Kategorie 4 Enduro MTB sind für den Off-Road-Einsatz vorgesehen. Zusätzlich zur Nutzung auf Wegen und technischen Abschnitten, die Wurzeln, Steine, Rinnen und losen Untergrund aufweisen, dürfen Pedelecs dieser Kategorie in grobe, Gelände mit verblockten Sektionen benutzt werden.

Sprünge auf offiziellen MTB-Strecken mit gebauten Landungen bis 1,2 m Höhe sind zulässig.

Der Einsatz in Bikeparks auf geeigneten Strecken ist erlaubt, wenn die Strecken keine baulichen Merkmale höherer Kategorie enthalten, für die ein Fahrrad dieser Kategorie nicht freigegeben ist. Insbesondere bei Sprüngen kann es bei ungeübten Fahrern zu unsauberen Landungen kommen. Die auf das Pedelec einwirkenden Kräfte können dabei im Vergleich zu einer sauberen Fahrweise signifikant höher ausfallen. Dies kann zu Beschädigungen und Verletzungen führen.

Bestimmungsgemäßer Einsatzzweck sind Sport- und Wettbewerbsfahrten mit sehr herausforderndem technischen Anspruch der Wege.

Für MERIDA Pedelecs der Kategoerie 4 besteht eine lebenslange Garantie.

Maximales Gesamtgewicht: 140 kg

Nicht bestimmungsgemäße Verwendung

Als nicht bestimmungsgemäße Verwendung gilt der Einsatz außerhalb als der dem Fahrrad zugeordneten Kategorie nach der DIN EN 17406 Gebrauchsklassifizierung von Fahrrädern.

Darüber hinaus gilt als nicht bestimmungsgemäße Verwendung:

  • der Austausch, Einsatz und Montage von nicht zugelassenen Komponenten
  • Montage eines Verbrennungs- oder Elektromotors
  • jede Reparaturmaßname an Carbonteilen
  • mechanische Veränderung bestehender Teile (Schleifen, Feilen, Bohren etc.)
  • Entfernen von Sicherheitsausrüstung (z.B. Reflektoren) oder von Haltevorrichtungen
  • Steigerung der Leistung (Tuning)

Anhängerbetrieb

Dein MERIDA eONE-SIXTY SL ist für den Betrieb mit Anhänger zum Lasten- und Kindertransport bis 27 kg zugelassen.

In speziellen Kinderanhängern, die hinter dem Fahrrad hergezogen werden, können bis zu zwei Kinder untergebracht werden.

Bei der Nutzung eines Anhängers ist zu beachten:

  • Der Anhänger wird mit seinem tatsächlichen Gewicht inkl. Ladung als Teil des zulässigen Gesamtgewichts betrachtet.
  • Die Anhängerkupplung darf ausschließlich an der Hinterachse oder an speziellen Aufnahmen am Ausfallende montiert werden.
  • Nicht zugelassen ist die Befestigung der Anhängerkupplung an Rahmenrohren, Hinterbaustreben oder an der Sattelstütze.
  • Wenn es erforderlich ist, die originale Steckachse zur Befestigung der Anhängerkupplung auszutauschen oder einen Adapter mit der originalen Steckachse zu klemmen, muss auf die vollständige Überdeckung des Achsgewindes und des Gewindes der Achsmutter geachtet werden.
  • Austauschachsen müssen den technischen Spezifikationen Technische Spezifikationen der Original MERIDA Achse entsprechen (Klemmbreite, Gewindesteigung und Gewindelänge, Material und Durchmesser).
  • Werden lichttechnische Einrichtungen durch den Anhänger verdeckt, sind diese sichtbar am Anhänger anzubringen. Bei Nachtfahrten eine Batterie-/Akkuleuchte an der Rückseite des Anhängers befestigen.
  • Die vom Anhängerhersteller angegebene zulässige Höchstgeschwindigkeit muss eingehalten werden. Beachte hierzu die Anleitung des Anhängerherstellers.
  • Personen ausschließlich in dafür zugelassenen Anhängern transportieren.

Leitfaden Bauteiletausch CE gekennzeichnete E-Bikes / Pedelecs

Leitfaden für den Bauteiletausch mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h

KategorieBeschreibung
Kategorie 1

Bauteile, die nur nach Freigabe durch MERIDA / E-Systemanbieter getauscht werden dürfen.

  • Motor

  • Sensoren

  • Elektronische Steuerung

  • Elektrische Leitungen

  • Bedieneinheit am Lenker

  • Display

  • Akku

  • Ladegerät

Kategorie 2Bauteile, die nur nach Freigabe durch MERIDA getauscht werden dürfen.
  • Rahmen

  • Stoßdämpfer

  • Starr- und Federgabel

  • Bremsanlage

  • Bremsbeläge (Felgenbremsen)

  • Gepäckträger (Gepäckträger bestimmen unmittelbar die Lastverteilung am Rad. Sowohl negative wie positive Veränderungen ergeben potentiell ein anderes Fahrverhalten, als vom Hersteller impliziert.)

Kategorie 3Bauteile, die nur nach Freigabe durch MERIDA oder des Bauteileherstellers Systemanbieter getauscht werden dürfen.
  • Kurbel

    (wenn die Abstände Kurbeln – Rahmenmitte (Q-Faktor) eingehalten werden)

  • Laufrad ohne Nabenmotor

    (wenn die ETRTO eingehalten wird)

  • Kette / Zahnriemen

    (wenn die Originalbreite eingehalten wird)

  • Felgenband

    (Felgenbänder und Felgen müssen aufeinander abgestimmt sein. Veränderte Kombinationen können zum Verrutschen des Felgenbands und somit zu Schlauchdefekten führen)

  • Reifen

    (Die stärkere Beschleunigung, das zusätzliche Gewicht und dynamischere Kurvenfahren machen den Einsatz von Reifen notwendig, die für den E-Bike Einsatz freigegeben sind. die ETRTO ist einzuhalten.)

  • Bremszüge / Bremsleitungen
  • Bremsbeläge

    (Scheiben-, Rollen-, Trommel-Bremsen)

  • Lenker-Vorbau-Einheit

    (Soweit die Zug- und/oder Leitungslängen nicht verändert werden müssen. Innerhalb der originalen Zuglängen sollte eine Veränderung der Sitzposition im Sinne des Verbrauchers mgl. sein. Darüber hinaus verändert sich die Lastverteilung am Rad erheblich und führt potentiell zu kritischen Lenkeigenschaften.)

  • Sattel und Sattelstützeinheit

    (Wenn der Versatz nach hinten zum Serien-/Original-Einsatzbereich nicht größer als 20 mm ist. Auch hier sorgt eine veränderte Lastverteilung außerhalb des vorgesehenen Verstellbereichs ggf. zu kritischen Lenkeigenschaften. Dabei spiel auch die Länge der Sattelstreben am Sattelgestell und die Sattelform eine Rolle.)

  • Schweinwerfer

    (Scheinwerfer sind für eine bestimmte Spannung ausgelegt, welche zu den Akkus der Fahrzeuge passen müssen. Zusätzlich ist die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) zu gewährleisten, wobei der Scheinwerfer einen Teil der potentiellen Störsendung ausmachen kann.)

Kategorie 4Bauteile, für die keine spezielle Freigabe notwendig ist.
  • Steuerlager

  • Innenlager

  • Pedale

    (Wenn das Pedal zum Serien-/Original-Einsatzbereich nicht breiter ist.)

  • Umwerfer

  • Schaltwerk

    (Alle Schaltungsbestandteile müssen für die Gangzahl passend und untereinander kompatibel sein.)

  • Schalthebel / Drehgriff

  • Schaltzüge und Hüllen

  • Kettenblätter / Riemenscheibe / Zahnkranz

    (Wenn die Zähnezahl und der Durchmesser gleich dem Serien-/Original-Einsatzbereich sind.)

  • Kettenschutz

  • Schutzblech

    (Wenn die Breite nicht kleiner als die Serien-/Originalteile sind und der Abstand zum Reifen min. 10 mm beträgt.)

  • Speichen

  • Schlauch gleicher Bauart und gleichem Ventil

  • Dynamo

  • Rücklicht

  • Rückstrahler

  • Speichen-Reflektoren

  • Ständer

  • Griffe

  • Glocke

Kategorie 5Besondere Hinweise beim Anbau von Zubehör.
  • Lenkerhörnchen (Bar Ends) sind zulässig, sofern fachgerecht nach vorne montiert

    (Die Lastverteilung darf nicht gravierend verändert werden)

  • Rückspiegel sind zulässig

  • Fahrradtaschen und Topcases sind zulässig. Es ist auf das zulässige Gesamtgewicht. die max. Beladung des Gepäckträgers und eine korrekte Lastverteilung zu achten.

* Hinweis zu Kategorie 3: Eine Freigabe des Bauteileherstellers kann nur dann erfolgen, wenn das Bauteil im Vorfeld gemäß seiner Bestimmung und der entsprechenden Normen ausreichend geprüft und eine Risikoanalyse durchgeführt wurde.

Transport und Lagerung

Transport von MERIDA-Fahrrädern mit dem Fahrzeug

Dein MERIDA eONE SIXTY SL kann am oder im Fahrzeug transportiert werden.

  • Achte immer auf die sichere Befestigung des eONE SIXTY SL am oder im Fahrzeug und kontrolliere die Befestigung regelmäßig.
  • Entferne alle Gegenstände und abnehmbares Zubehör auf den Gepäckträgern.
  • Falls angebracht, nehme den Kindersitz ab.

Beachte die Transportbedingungen des Herstellers deines Fahrradträgers.

Bevor du mehrere Fahrräder auf einem Fahrradträger transportierst, informiere dich, über welche Gesamtzuladung der Fahrradträger zugelassen ist und wie hoch die Dachlast bzw. die Stützlast der Anhängerkupplung ist.

Stelle sicher, dass alle beweglichen und losen Teile und das Bedienelement entfernt und für die Fahr sicher im Fahrzeug verstaut sind.

Länderunterschiede bei der Kennzeichnung von Fahrradtransporten:

Informiere dich über die Vorschriften zum Transport von Fahrrädern in den von dir besuchten Ländern.

Lagerung

Kurze Zeit

Wenn du dein MERIDA eONE-SIXTY SL während der Saison regelmäßig wartest, musst du keine besonderen Maßnahmen ergreifen.

Bewahre dein eONE-SIXTY SL an einem trockenen, gut durchlüfteten Ort auf.

Längere Zeit

Während längerer Standzeit verlieren die Schläuche nach und nach an Luft. Steht das eONE-SIXTY SL längere Zeit auf platten Reifen, kann deren Aufbau Schaden nehmen. Hänge deshalb die Laufräder oder das gesamt eONE-SIXTY SL auf oder kontrolliere regelmäßig den Reifendruck.

Säubere dein eONE-SIXTY SL und schütze es gegen Korrosion. Bei deinem MERIDA-Fachhändler erhälst du hierfür spezielle Pflegemittel.

Idealerweise sollte der Akku mit einem Ladestand von 30% und Temperaturen zwischen 0° C und 20° C bei trockener Umgebung gelagert werden. Am besten eignet sich für die Lagerung ein gut belüfteter Raum mit Rauchmelder, abseits von Hitzequellen oder leicht entflammbaren Materialien.

Vor der ersten Fahrt

Wenn du dein E-Bike bei einem autorisierten Fachhändler abholst, wurde dein E-Bike bereits in einen fahrbereiten Zustand versetzt, damit eine sichere Funktion gewährleistet ist. Dein Fachhändler hat bereits eine Endkontrolle und eine Probefahrt durchgeführt.

Schrauben auf festen Sitz kontrollieren

Um die Betriebssicherheit deines MERIDA eONE-SIXTY SL zu gewährleisten, müssen die Verschraubungen der Bauteile sorgfältig festgedreht werden. Dies sollte sowohl vor der ersten Fahrt als auch in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

Nutze hierzu einen Drehmomentschlüssel, mit welchem der richtige Schraubendrehmoment einstellbar ist. Taste dich von unten in halben Newtonmeter an das vorgeschriebene maximale Schraubendrehmoment heran und überprüfe dazwischen immer wieder den festen Sitz des Bauteils. Überschreite dabei nicht das vom Hersteller angegebene maximale Schraubendrehmoment.

Für Teile, bei denen keine Angaben vorliegen, beginne mit 2 Nm.

E-System kennenlernen

Alle Informationen zu deinem E-System findest du auf:(www.bosch-ebike.com)

Option 1: Bedieneinheit Purion 200

Die Bedieneinheit Purion 200 ist für die Steuerung Deines eBikes und optional für die Ansteuerung eines zusätzlichen Bordcomputers der Systemgeneration das smarte System vorgesehen.

Abbildung 2. Bedieneinheit Purion 200

Pos.Bedienelement
1Ein-/Aus-Taste
2Display
3Umgebungslichtsensor
4Auswahltaste
5Taste Unterstützungsstufe erhöhen +/ Fahrradbeleuchtung
6Taste Unterstützungsstufe senken –/ Schiebehilfe
7Halterung
8Befestigungsschraube
9Diagnose-Anschluss (nur für Wartungszwecke)
10Blättern nach links
11Blättern nach rechts
Bedienung Purion 200 über die 5-Tasten Bedieneinheit
Abbildung 3. Bedienung Purion 200 über die 5-Tasten Bedieneinheit

Pos.Bedienelement
1Blättern nach links
2Blättern nach rechts
3Unterstützungsstufe erhöhen / blättern nach oben
4Unterstützungsstufe senken / blättern nach unten
5

Kurzes Drücken: Auswahltaste / Einstellungsmenü im Status-Screen öffnen / Quittierung Fehlercodes

Langes Drücken (>1 s):

Schnellmenü öffnen (von jedem Screen außer Status-Screen)
Option 2: Bordcomputer Purion 400

Der Bordcomputer Purion 400 ist für die Anzeige von Fahrdaten an deinem eBike der Systemgeneration das smarte System vorgesehen. Um den Bordcomputer Purion 400 in vollem Umfang nutzen zu können, wird ein kompatibles Smartphone mit der App eBike Flow benötigt.

Abbildung 4. Bordcomputer Purion 400

Bedienung über System Controller und Mini Remote Dropbar
Abbildung 5. Bedienung System Controller und Mini Remote Dropbar

Pos.Bedienelement
1Bedieneinheit Mini Remote/ Mini Remote Dropbar
2Bedieneinheit System Controller
3LED Kontrollleuchte
4Unterstützungsstufe erhöhen + / Fahrradbeleuchtung
5Auswahltaste
6Taste Unterstützungsstufe senken – / Schiebehilfe
7Befestigungsschraube für Halterung
8Halterung
9Gummi-Einleger / Batteriehalter
10Fahrmodus LED
11ABS-LED (optional) / Umgebungslichtsensor
12Ein-/Aus-Taste
13Ladezustandsazeige eBike-Akku
14Modus-Taste

Ladekabel anschließen

  1. Die Abdeckung der Ladebuchse am Sitzrohr im Uhrzeigersinn öffnen.
  2. Das Ladekabel mit der Vertiefung nach unten in die Ladebuchse einstecken. Der Stecker passt nur in einer Position in die Ladebuchse.
  3. Nach abgeschlossenem Ladevorgang das Ladekabel entnehmen.
  4. Die Abdeckung der Ladebuchse im Uhrzeigersinn schließen bis sie einklickt.

Akkuentnahme kennenlernen

Der Akku deines eONE-SIXTY SL ist fest im Rahmen verbaut. Bitte wende dich bei einem Defekt an deinen MERIDA-Fachhändler, dieser kann den Akku fachgerecht ausbauen und austauschen.

Sattelhöhe einstellen

Bei einem Fahrrad mit geradem Standardoberrohr sollten mindestens 25 mm Abstand zwischen dir und dem Oberrohr vorhanden sein, wenn du über dem Fahrrad stehst.

Sattelhöhe bestimmen

Um sicherzustellen, dass die richtige Sattelhöhe eingestellt ist:

  1. Setze dich auf den Sattel.
  2. Stelle sicher, dass die absenkbare Sattelstütze im ausgefahrenen Zustand ist.
  3. Stelle die rechte Ferse auf das untere Pedal.
  4. Dein rechtes Bein sollte dabei leicht gebeugt sein.
    • Wenn das Bein zu stark gebeugt ist, schiebe die Sattelstütze nach oben.
    • Wenn du das Pedal nicht erreichst, schiebe die Sattelstütze nach unten.

Überprüfen der Absenkfunktion

  1. Betätige den Hebel der absenkbaren Sattelstütze, um sicherzustellen, dass sie sich problemlos absenken und wieder ausfahren lässt.
  2. Teste das Absenken des Sattels für Abfahrten und technische Passagen, sodass du bequem in der Absenkposition fahren kannst.

Anpassung nach persönlichem Fahrstil

Die optimale Höhe für flache und steile Abfahrten hängt von deiner Körpergröße und deinem Fahrstil ab. Justiere die Sattelhöhe bei Bedarf, um Komfort und Kontrolle zu gewährleisten

Sattelstütze einstellen

Um die für dich passende Sitzhöhe einzustellen, löst du entweder den Schnellspanner oder die Sattelstützenklemme am oberen Ende des Sitzrohres.

Sattelstützenklemme lösen

  1. Drehe mit einem geeigneten Werkzeug, z. B. einem Innensechskantschlüssel, die Klemmschraube zwei bis drei Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn.
  2. Stelle die Sattelstütze in die passenden Höhe und drehe die Klemmschraube wieder fest.
  3. Ziehe die Sattelstütze nicht über die am Schaft vorhandene Markierung (Ende, Minimum, Maximum, Stopp, Limit o. ä.) hinaus.


  4. Fette stets den Teil der Aluminiumstütze, der in dem Sitzrohr steckt.

Sattelstütze klemmen

  1. Richte den Sattel wieder gerade aus, indem du über die Sattelspitze auf das Innenlagergehäuse oder entlang des Oberrohrs peilst.
  2. Klemme die Sattelstütze fest.
  3. Schließe entweder den Schnellspanner oder drehe die Sattelstützklemmschraube mit dem auf der Klemmschelle angegebenen Drehmoment an.
  4. Prüfe zwischen den Schritten immer wieder den festen Sitz der Sattelstütze.
  5. Halte dazu den Sattel mit den Händen vorn und hinten fest und versuche den Sattel zu verdrehen.
  6. Wenn sich der Sattel verdrehen lässt, musst du die Sattelstützenklemmschraube nochmals vorsichtig eine halbe Umdrehung fester drehen und den Sitz erneut kontrollieren.

Minimale und maximale Sattelhöhe

Die folgenden Sattelhöhen können mit den von MERIDA verbauten Sattelstützen erreicht werden. Die Sattelhöhe wird dabei von der Mitte des Innenlagers bis zur Oberkante des Sattels gemessen.

Sollte die maximale Sitzhöhe zu tief oder die minimale Sitzhöhe zu hoch sein, muss die Sattelstütze durch den MERIDA Fachhändler getauscht werden.

   XSHORTSHORTMIDLONGXLONG
MERIDA COMP TR III 150mmMaximale Sitzhöhe (mm)770 mm780 mm795 mm815 mm835 mm
MERIDA COMP TR III 150mmMinimale Sitzhöhe (mm)633 mm643 mm658 mm678 mm698 mm
MERIDA COMP TR III 170mmMaximale Sitzhöhe (mm)785 mm780 mm805 mm825 mm845 mm
MERIDA COMP TR III 170mmMinimale Sitzhöhe (mm)647 mm653 mm678 mm698 mm718 mm
MERIDA COMP TR III 200mmMaximale Sitzhöhe (mm)840 mm850 mm867 mm885 mm905 mm
MERIDA COMP TR III 200mmMinimale Sitzhöhe (mm)709 mm709 mm709 mm728 mm748 mm
Fox Transfer 150mmMaximale Sitzhöhe (mm)744 mm754 mm769 mm789 mm809 mm
Fox Transfer 150mmMinimale Sitzhöhe (mm)622 mm632 mm647 mm667 mm687 mm
Fox Transfer 180mmMaximale Sitzhöhe (mm)809 mm819 mm834 mm854 mm874 mm
Fox Transfer 180mmMinimale Sitzhöhe (mm)662 mm662 mm676 mm696 mm716 mm
Fox Transfer 210mmMaximale Sitzhöhe (mm)874 mm884 mm889 mm919 mm939 mm
Fox Transfer 210mmMinimale Sitzhöhe (mm)727 mm727 mm727 mm727 mm746 mm
Fox Transfer 240mmMaximale Sitzhöhe (mm)941 mm951 mm966 mm986 mm1006 mm
Fox Transfer 240mmMinimale Sitzhöhe (mm)794 mm794 mm794 mm794 mm794 mm

Die fett dargestellten Werte werden ab Werk standardmäßig spezifiziert.

Lenkerhöhe einstellen

Die Lenkerhöhe relativ zum Sattel und der Abstand zwischen Sattel und Lenker bestimmen die Neigung des Rückens. Mit tiefem Lenker sitzt du sportlich und bringen viel Gewicht auf das Vorderrad.

Es gibt als Vorbausystem den Ahead-Vorbau , über welchen die Lenkerhöhe variiert werden kann

Vorbauten für gewindelose System – Ahead®-Systeme

Bei MERIDA Fahrrädern mit Aheadset-Lenkungslager wird mit Hilfe des Vorbaus die Lagervorspannung eingestellt. Wird die Vorbauposition verändert, muss das Lagerspiel neu justiert werden.

Abbildung 6. Vorbauten für gewindelose System – Ahead-Systeme

Die Höhe kannst du begrenzt regulieren, indem du die Zwischenringe (Spacer) verschiebst oder den Vorbau bei sogenannten Flip-Flop-Modellen umdrehst.

Reifenfreiheit und Lauf kontrollieren

Durchmesser und Breite der Originallaufräder und -reifen wurden so gewählt, dass zwischen dem sich drehenden Laufrad samt Reifen und dem Rahmen, der Gabel und weiteren Komponenten ein ausreichender Abstand gewährleistet ist. Jegliche Veränderung an den Laufrädern oder Reifen kann diese Reifenfreiheit beeinflussen. Reifen, die als gleich groß gekennzeichnet sind, können unterschiedlich breit sein, wenn sie aufgezogen, aufgepumpt und am Fahrrad montiert sind. Überprüfe die Reifenfreiheit stets bei montierten und voll aufgepumpten Reifen, auch wenn die Ersatzreifen die gleiche Größe wie die auszutauschenden Reifen aufweisen.

Der Abstand zwischen einem ordnungsgemäß aufgepumpten Reifen und jeglichen Teilen des Fahrrads sollte in der Regel mindestens 6 mm betragen. Stets ausreichend Abstand zwischen der sich drehenden Felge samt Reifen und dem Rahmen, der Gabel und weiteren Komponenten einhalten. Prüfe Rahmen und Gabel regelmäßig auf Beschädigungen und den Bereich um das Laufrad auf eventuelle Fremdkörper oder Gegenstände.

Abbildung 7. Reifenfreiheit am Vorderrad

Abbildung 8. Reifenfreiheit am Hinterrad

Beim Fahren mit dem Fahrrad dürfen die Reifen weder die Gabel noch den Rahmen oder andere Komponenten berühren, wenn ein Federelement vollständig eingefedert ist oder die Räder sich durch seitliche Krafteinwirkung verformen. Bei einer Federgabel etwa muss der Reifen auch bei voll eingefederter Gabel einen Mindestabstand zur Gabelkrone aufweisen.

Scheibenbremse einbremsen

Neue Scheibenbremsen müssen eingebremst werden. Das Einbremsen hilft, eine konstante und kraftvolle Bremsleistung sowie ein geräuscharmes Bremsen unter den meisten Fahrbedingungen sicherzustellen.

  1. Setze dich dafür auf den Sattel und beschleunigen das Fahrrad auf einer ebenen Strecke auf eine moderate Geschwindigkeit.
  2. Ziehe dann kräftig an den Bremshebeln, bis Schrittgeschwindigkeit erreicht ist. Diesen Vorgang zwanzigmal wiederholen.
  3. Beschleunige auf eine höhere Geschwindigkeit und bremse das Fahrrad auf Schrittgeschwindigkeit ab. Diesen Vorgang zehnmal wiederholen.
  4. Lass die Bremsen abkühlen, bevor du die Fahrt fortsetzen.
  5. Wende dich an deinen MERIDA-Fachhändler, falls die Bremswirkung deiner Bremse nachlässt oder der Druckpunkt schwammig wird.

Tubeless Reifen installieren

Manche Fahrräder sind mit Felgen und Reifen ausgestattet, die ohne Schlauch gefahren werden können. Schlauchlose Felgen und Reifen haben spezielle Felgen- und Reifenwulstprofile, die bei korrekter Montage einen luftdichten Abschluss bilden.

Tubeless-Felgen gibt es in verschiedenen Ausführungen, und für ein vollständiges Tubeless-Setup können zusätzliche Komponenten erforderlich sein. Je nachdem, welche Komponenten erforderlich sind, können solche Felgen als „Tubeless-kompatibel“ oder "Tubeless-Ready (TLR)“ gekennzeichnet sein. Lese die Anweisungen des Felgenherstellers sorgfältig durch, um herauszufinden, welche zusätzlichen Komponenten für die Umrüstung auf ein Tubeless-Setup und für dessen Wartung benötigt werden.

Tubeless-Felgen gibt es mit einer Vielzahl von Profilen, die sich auf die Art des Tubeless-Reifens auswirken können, der auf die Felge montiert werden kann. Felgenhersteller können eine Felge beispielsweise als Hakenfelge oder als Hookless-Felge bezeichnen – je nachdem, ob am Felgenhorn ein hakenförmiger Vorsprung vorhanden ist oder nicht. Auch das Wulstprofil von Tubeless-Reifen unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Angesichts des breiten Angebots an Tubeless-Reifen und -Felgen variiert die Kompatibilität von Tubeless-Reifen mit verschiedenen Typen von Tubeless-Felgen erheblich.

  • Nur Tubeless-Reifen verwenden, die vom Felgen oder Reifenhersteller ausdrücklich für die Verwendung mit den verwendeten Felgen freigegeben sind.
  • Die Anleitungen des Felgen- und Reifenherstellers vor der Montage sorgfältig durchlesen.
  • Bei Fragen zur Kompatibilität von Tubeless-Reifen und -Felgen an deinen MERIDA-Fachhändler.

Die Montage von Tubeless-Reifen auf Tubeless-Felgen erfordert spezielle Kenntnisse, Fertigkeiten und Werkzeuge. Für ein Tubeless-Setup müssen gegebenenfalls zusätzliche Komponenten wie Felgenband, Ventileinsätze, Dichtmittel und Tubeless-kompatible Reifen montiert werden.

Reifen- und Felgenbreite/ -durchmesser

Felgen und Reifen sind in vielen Durchmessern und Breiten erhältlich. Der Nenndurchmesser der Felge (1) muss mit dem Nenndurchmesser des Reifens (2) übereinstimmen, und die Breite der Felge (3) muss mit der Breite des Reifens (4) kompatibel sein.

Abbildung 9. Maße der Felgen

Abbildung 10. Maße der Reifen

Fahrwerk einstellen

Im folgenden Abschnitt werden die Einstellungen des Fahrwerks für das eONE-SIXTY SL erläutert.

Federgabel einstellen

Nutze für die Einstellung der Federgabel am besten die empfohlenen Einstellungen des Federgabelherstellers, da diese speziell auf das Produkt abgestimmt sind.

Fox / Marzocchi: www.tech.ridefox.com

Rock Shox: www.trailhead.rockshox.com

SR Suntour: www.srsuntour.com

DVO: www.tech.dvosuspension.com

Falls keine Empfehlungen zu finden sind, empfehlen wir an der Federgabel einen Negativfederweg von 20 - 25% des Federwegs.

Stoßdämpfer einstellen

Wie gut die Kinematik auch sein mag, ohne die richtige Einstellung wird die Federung nie zu 100% funktionieren. Deshalb geben wir eine Empfehlung für die ideale Dämpfereinstellung. Der Vorteil der von uns beschriebenen Messmethode ist, dass sie leicht zu wiederholen und genau zu halten ist.

Wir empfehlen 30% SAG (Negativfederweg) mit der folgenden Messmethode, dies ist jedoch nur ein Richtwert. Abhängig von Ihrem Fahrstil und Ihren Vorlieben, kann die Nachgiebigkeit variieren, aber 30 % ist der ideale Ausgangspunkt.

Zu viel SAG kann dazu führen, dass sich das Fahrrad träge und unempfindlich anfühlt. Bei zu geringem SAG fühlt sich das Fahrrad hart an und verringert die Haftung und Kontrolle des Hinterrads massiv.

Abbildung 11. Stoßdämpfereinstellung mit Fahrer

Nachfolgend findest du unsere Methode zur Messung des richtigen Durchhangs. Alle Empfehlungen basieren auf diesem Ansatz. Um konsistente Ergebnisse zu erhalten, ist es sehr wichtig, immer nach der gleichen Methode vorzugehen.

  1. Stelle deine bevorzugte Sitzhöhe ein.
  2. Drehe die Druckstufeneinstellungen (falls an Ihrem Stoßdämpfer verfügbar) in die vollständig geöffnete Position.
  3. Setze dich mit voll ausgefahrenem Federweg auf den Sattel.
  4. Nehme dazu deine gesamte Kleidung und Fahrzeugteile, die du normalerweise auf eine Fahrt mitnehmen würdest.
  5. Halte bei Bedarf die Vorderradbremse, nicht aber die Hinterradbremse.
  6. Stehe auf und wippe ein wenig auf deinem Pedelec, dann setze dich wieder hin
  7. Drücke die O-Ringe am Dämpfer ganz in Richtung der Staubdichtung.
  8. Steige vorsichtig vom Fahrrad. Vermeide ein Verschieben der Position des O-Rings!
  9. Messe den Abstand von der Staubdichtung zum O-Ring.
  10. Passe ggf. den Luftdruck an, um den gewünschten Durchhang zu erreichen.
Tabelle 1. Stoßdämpferhub eONE SIXTY SL
ModellStoßdämpferhubSAG (30% des Stoßdämpferhubs)
eONE SIXTY SL60 mm18 mm

Empfohlene Einstellungen Stoßdämpfer

Im folgenden Abschnitt werden die empfohlenen Einstellungen des Fahrwerks für das eONE-SIXTY SL für das jeweilige Gewicht des Fahrers aufgeführt. Diese Empfehlungen dienen als Startpunkt und können je nach Präferenz verändert werden. Die Klicks für den Rebound werden von geschlossen (langsamste Ausfedergeschwindigkeit) gezählt.

Tabelle 2. Empfohlene Einstellungen Stoßdämpfer
 Fox Float XMarzocchi Bomber AirRock Shox Super DeluxeStahlfederhärte
Fahrer GewichtLuftdruckRebound Klicks von geschlossenLuftdruckRebound Klicks von geschlossenLuftdruckKlicks von geschlossen 
50 kg135 psi10135 psi10145 psi14not approved
60 kg145 psi9145 psi9160 psi12not approved
70 kg155 psi8155 psi8175 psi10not approved
80 kg185 psi6185 psi6190 psi8not approved
90 kg220 psi5220 psi5205 psi6not approved
100 kg255 psi4255 psi4220 psi4not approved
110 kg290 psi2290 psi2235 psi2not approved

Steckachse kontrollieren

Dein Pedelec ist mit einer Steckachse ausgestattet, um der Federgabel und dem Hinterbau eine entsprechende Steifigkeit.

Abnehmbarer Achshebel

Unser MERIDA TR Hinterachshebel kann zum Festziehen der Hinterachse verwendet werden, aber wenn er abgenommen wird, dient er auch als 6 mm und 4 mm Inbusschlüssel, mit dem viele andere Schrauben am Fahrrad angezogen werden können.

Um den abnehmbaren Achshebel zu verwenden, ziehe den Hebel auf der Nicht-Antriebsseite des Fahrrads heraus. Um ihn wieder einzusetzen, drücke ihn einfach wieder in die Mitte der Steckachse.

Abbildung 12. Achshebel

Steckachse kontrollieren

Dein Fahrrad ist mit einer Steckachse ausgestattet, um der Federgabel und dem Hinterbau eine entsprechende Steifigkeit zu geben.

Abnehmbarer Achshebel

Unser MERIDA TR Hinterachshebel kann zum Festziehen der Hinterachse verwendet werden, aber wenn er abgenommen wird, dient er auch als 6 mm und 4 mm Inbusschlüssel, mit dem viele andere Schrauben am Fahrrad angezogen werden können.

Um den abnehmbaren Achshebel zu verwenden, ziehe den Hebel auf der Nicht-Antriebsseite des Fahrrads heraus. Um ihn wieder einzusetzen, drücke ihn einfach wieder in die Mitte der Steckachse.

Abbildung 13. Achshebel

Pedale montieren

Die Pedalen besitzen jeweils ein Rechts- oder ein Linksgewinde. Die Pedale ist mit einem "R" oder "L" auf der Montageseite gekennzeichnet

  1. Stecke die beiden im Lieferumfang enthaltenen Unterlegscheiben auf beide Pedalachsen.
    Abbildung 14. Pedal mit Unterlegscheibe

  2. Drehe das linke Pedal gegen den Uhrzeigersinn in das Gewinde im linken Kurbelarm.
  3. Ziehe das Pedal mit einem Anzugsdrehmoment von 35 Nm fest.
    Abbildung 15. Pedal links

  4. Drehe das rechte Pedal im Uhrzeigersinn in das Gewinde im rechten Kurbelarm.
  5. Ziehe das Pedal mit 35 Nm an.
    Abbildung 16. Pedal rechts

Nationale Vorschriften für den Straßenverkehr beachten Gesetzliche Anforderungen

Gesetzliche Anforderungen

Wenn du mit deinem E-Bike am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen möchtest, muss es entsprechend den nationalen Vorschriften ausgestattet sein.

Deutschland:

In Deutschland werden die nötigen Ausstattungen für den öffentlichen Straßenverkehr in der „Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung“ (StVZO) geregelt. Rechtlich sind unsere 25 km/h-Modelle dem Fahrrad gleichgestellt und unterliegen deshalb den gleichen Regulierungen. Folgende Ausstattung muss angebracht sein:

BezeichnungBesondere Hinweise
Weiße Frontleuchte und weißer Reflektor

Front- und Rückleuchte sowie die Reflektoren müssen während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, angebracht werden. Die Leuchten sowie die Reflektoren müssen während ihres Betriebs fest angebracht und gegen unabsichtliches Verstellen unter normalen Betriebsbedingungen gesichert sowie ständig einsatzbereit sein.

Die Frontleuchte muss so eingestellt sein, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.

Leuchten und Reflektoren dürfen nicht verdeckt sein.

Rote Rückleuchte und roter Reflektor
Pedalreflektor

Beide Pedale müssen nach vorn und hinten wirkende, gelbe Reflektoren besitzen.

Speichenreflektor

Am Vorder- und Hinterrad müssen jeweils zwei Speichenreflektoren angebracht werden.

Alternative: Reifen mit Reflexstreifen oder Speichensticks an jeder Speiche.

Schweiz:

In der Schweiz stehen die gültigen Regelungen in den Verordnungen über die technischen Anforderungen an Straßenfahrzeuge in den Artikeln 213 bis 218.

BezeichnungBesondere Hinweise
Weiße oder hellgelbe Frontleuchte

Front- und Rückleuchte können fest angebracht oder abnehmbar sein.

Front- und Rückleuchte müssen sobald es die Sichtverhältnisse erfordern eingeschaltet werden und müssen nachts bei guter Witterung auf 100 m sichtbar sein.

Front- und Rückleuchte dürfen andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden und dürfen nicht blinken.

Leuchten und Reflektoren dürfen nicht verdeckt sein.

Rote Rückleuchte
Weißer Reflektor

Es müssen mindestens ein nach vorn und ein nach hinten gerichteter Reflektor mit einer Leuchtfläche von mindestens 10 cm² fest angebracht sein. Die Reflektoren müssen nachts bei guter Witterung auf 100 m im Scheine eines Motorfahrzeug-Fernlichts sichtbar sein.

Roter Reflektor
Pedalreflektor

Die Pedale müssen vorne und hinten Rückstrahler mit einer Leuchtfläche von mindestens 5 cm² tragen. Ausgenommen sind Rennpedale, Sicherheitspedale und dergleichen.

Österreich:

Für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr in Österreich musst du dich nach der 146. Verordnung / Fahrradverordnung richten. Diese findest im Bundesgesetzblatt Österreich.

BezeichnungBesondere Hinweise
Weiße Frontleuchte und weißer Reflektor

Front- und Rückleuchte sowie die Reflektoren müssen während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, angebracht werden. Die Leuchten sowie die Reflektoren müssen während ihres Betriebs fest angebracht und gegen unabsichtliches Verstellen unter normalen Betriebsbedingungen gesichert sowie ständig einsatzbereit sein.

Die Frontleuchte muss so eingestellt sein, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.

Leuchten und Reflektoren dürfen nicht verdeckt sein.

Rote Rückleuchte und roter Reflektor
Pedalreflektor

Beide Pedale müssen nach vorn und hinten wirkende, gelbe Reflektoren besitzen.

Speichenreflektor

Am Vorder- und Hinterrad müssen jeweils zwei Speichenreflektoren angebracht werden.

Alternative: Reifen mit Reflexstreifen oder Speichensticks an jeder Speiche.

Anmerkung:

Die Pedelecs sind auf eine Nenndauerleistung von 250 W und eine bauartbestimmte Höchstgeschwindigkeit mit elektrischer Tretkraftunterstützung von 25 km/h begrenzt. Nur dann sind sie straßenverkehrsrechtlich Fahrrädern gleichgestellt (§ 63a Absatz 2, StVZO).

Jegliche Steigerung der Leistung und/oder der bauartbestimmten Geschwindigkeit über diese Grenzen hinaus hat zur Folge, dass das Fahrzeug zu einem Kraftfahrzeug wird.

Die hat zur Folge

  • Betriebserlaubnispflicht
  • Fahrerlaubnispflicht (Klasse abhängig von der Höchstgeschwindigkeit)
  • Versicherungspflicht und Versicherungskennzeichen
  • Helmpflicht
  • Keine Radwegbenutzung zulässig
  • Erbringung von Betriebsfestigkeitsnachweisen aller sicherheitsrelevanten Bauteile

Inspektion vor jeder Fahrt

Bevor du mit deinem Fahrrad losfährst, unterziehe es einer Sicherheitsüberprüfung – idealerweise auf ebenem Untergrund und abseits vom Verkehr.

Kontrolle der Teile auf Festigkeit

  1. Kontrolliere alle Schrauben auf festen Sitz, korrektem Anschluss und korrektem Verschluss
  2. Kontrolliere Schnellspanner, Steckachsen, Verschraubungen an Vorder- und Hinterrad und sonstige Bauteile
  3. Kontrolliere die Steckverbindungen am Akku, Bedienteil und Display, sowie am Antrieb
  4. Kontrolliere den Akku in seiner Halterung und die Verriegelung

Lasse dein Fahrrad aus geringer Höhe auf den Boden springen. Gehe evtl. auftretenden Klappergeräusche nach. Prüfe ggf. Lager, Schraubverbindungen und den korrekten Sitz des Akkus.

Bremswirkung kontrollieren

Bremsprobe ausführen:

  1. Mache eine Bremsprobe im Stillstand, indem du die Bremshebel mit Kraft zum Lenker ziehst und die komplette Bremskraft aufbringst.
  2. Kontrolliere, ob die Vorderradbremse korrekt funktioniert. Fahre dazu das Fahrrad mit langsamer Geschwindigkeit und ziehe die Vorderradbremse. Das Fahrrad sollte unmittelbar anhalten.
  3. Wiederhole diesen Vorgang auch für die Hinterradbremse.

Der Druckpunkt muss sofort stabil sein. Lässt sich erst nach mehrmaligem Betätigen des Bremshebels ein stabiler Druckpunkt erfühlen, solltest du dein Fahrrad sofort bei deinem MERIDA-Fachhändler überprüfen lassen.

Lenker überprüfen

Abbildung 17. Winkel des Lenkers

  1. Stelle sicher, dass der Lenker im 90-Grad-Winkel zum Vorderrad steht.
  2. Überprüfe den festen Sitz des Lenkers, damit er sich während der Fahrt nicht verdreht und Stürze zur Folge hat.
  3. Stelle sicher, dass beim Lenken keine Züge gezogen werden oder sich verfangen können.
  4. Achte auf einen festen Sitz und guten Zustand der Griffe. Sollten die Griffe lose sein oder Schnitte, Risse oder abgenutzte Stellen aufweisen, tausche die Griffe aus oder lassen Sie die Griffe von deinem MERIDA-Fachhändler austauschen.
  5. Stelle sicher, dass die Lenkerenden und etwaige Aufsätze mit Stopfen verschlossen sind. Sollten die Lenkerendstopfen beschädigt sei, tausche diese aus.
  6. Achte bei Lenkern mit Aufsätzen am Lenkerende darauf, dass diese entsprechend den Herstellervorgaben für Lenker und Aufsätze geklemmt sind.
  7. Stelle außerdem sicher, dass Lenker, Aufsätze, Griffe und Brems- und Schalthebel korrekt befestigt sind und dass die sichere Handhabung des Fahrrads, einschließlich ungehindertem Lenken, Bremsen und Schalten, gewährleistet ist.

Laufräder prüfen

Speichen und Felgen

  1. Kontrolliere die Speichen und Felgen auf Beschädigungen.

Drehbarkeit und fester Sitz im Rahmen

  1. Drehe das Vorderrad - es sollte sich ohne seitliche Ausschläge in der Gabel drehen ohne Bauteile zu berühren.
  2. Drehe das Hinterrad - es sollte sich ohne seitliche Ausschläge in der Gabel drehen ohne Bauteile zu berühren.
  3. Kontrolliere den vollständigen Sitz der Achsen in den Ausfallenden.
  4. Hebe dein Fahrrad an und schlage mit der Faust oben auf den Reifen. Das Laufrad darf nicht herausfallen, locker sein oder sich seitwärts bewegen.

Schnellspanner

  1. Stelle sicher, dass der Hebel korrekt positioniert und umgelegt ist, wenn dein Fahrrad mit einem Schnellspanner gesichert ist.
  2. Achte darauf, dass der Schnellspanner folgende Teile nicht berühren darf: Gabel, Anbauteile, Speichen oder Bremssysteme.

Reifendruck

  1. Kontrolliere mit Hilfe einer Reifenpumpe mit Manometer, ob die Reifen mit dem empfohlenen Luftdruck aufgepumpt sind.
  2. Pumpe die Reifen immer gemäß der Angabe auf den Reifenflanken oder Felgen auf.

Reifenverschleiß

  1. Kontrolliere den Reifenverschleiß an deinem Fahrrad.
  2. Tausche die Reifen ggf. aus.

Reifen, bei denen das Profil abgefahren ist oder die Flanken brüchig sind, bergen eine hohe Unfall- und Sturzgefahr. Der innere Aufbau des Reifens kann beschädigt werden, wenn Schmutz oder Feuchtigkeit ins Innere gelangen.

Ventile

  1. Kontrolliere, ob die Ventile gerade stehen, Schäden an der Bereifung können zu einem plötzlichen Platzen des Schlauchs führen.

Sattel und Sattelstütze prüfen

  1. Kontrolliere, ob der Sattel richtig ausgerichtet ist und mit dem Oberrohr auf einer Linie liegt.
  2. Kontrolliere den festen Sitz der Sattelstreben oder Klemmschelle, um ein Verdrehen, Neigen oder Verschieben des Sattels währen der Fahrt zu verhindern.

Fehlermeldungen am E-System beachten

Beachte die auf deinem Display angezeigten Fehlermeldungen bzw. -codes. Behebe diese bevor du losfährst Störungsbeseitung.

Nach einem Sturz oder Aufprall

Untersuche den Rahmen und die Komponenten auf Schäden und setzte die Fahrt nicht fort, falls du eine Beschädigung feststellst!

Folgende Komponenten und Funktionen sind zu kontrollieren:

Lenkanschlag prüfen

Bei einem Sturz kann sich der integrierte Lenkanschlag verdrehen. Daher muss nach einem Sturz sichergestellt werden, dass der Lenkanschlag noch mittig zentriert ist, in dem im Stand geprüft wird, ob der Lenker nach links und rechts gleich weit eingeschlagen werden kann.

Abbildung 18. Lenkeinschlag prüfen

Rahmen und Federgabel

  1. Kontrolliere, ob der Rahmen oder die Federgabel gebrochen oder verbogen sind.
  2. Prüfe den Carbonrahmen auf Risse oder weiche Stellen im Carbon, wenn dein Fahrrad einen Carbonrahmen besitzt.

Schaltung und Laufräder

  1. Kontrolliere die Schaltung, indem du alle Gänge durchschaltest und auf reibungslosen Lauf ohne Verzögerungen oder Geräusche achtest.
  2. Prüfe die Laufräder, indem du sie drehst und auf Seitenschlag, schleifende Bremsen sowie lockere Speichen oder Achsenspiel achtest.

Solltest du Beschädigungen an diesen Teilen finden, setze die Fahrt nicht fort!

Auch wenn keinerlei Beschädigungen feststellbar ist, achte bei der weiteren Fahrt sehr genau auf ungewöhnliche Geräusche deines Fahrrads. Diese könnten auf Schäden oder sonstige Probleme hinweisen. Fahre auf keinen Fall weiter, falls du ungewöhnliche Geräusche feststellen solltest.

Bei Zweifeln über den Zustand des Materials nach einem Sturz oder Unfall wende dich bitte immer an deinen MERIDA-Fachhändler. Manche Folgen eines Sturzes oder Unfalls lassen sich nur erkennen, wenn das Fahrrad vollständig auseinandergebaut und auf Risse oder andere Anzeichen einer Beschädigung untersucht wird.

Störungsbeseitigung und Reparatur

Bei Fehlermeldungen auf dem Bediendisplay sollte die Bedienungsanleitung von Bosch zur Störungsbeseitigung herangezogen werden.

Führe anschließend die Schritte aus der Bosch-Bedienungsanleitung durch oder wende dich an deinen MERIDA-Fachhändler.

Montage / Demontage Laufrad

Dein Fahrrad ist mit Steckachsen ausgestattet. Diese geben den Federgabeln und dem Hinterbau eine entsprechende Steifigkeit.

Abnehmbarer Achshebel

Unser MERIDA TR Hinterachshebel kann zum Festziehen der Hinterachse verwendet werden. Wird er abgenommen, dient er auch als 6 mm und 4 mm Innensechskantschlüssel, mit dem viele andere Schrauben am Fahrrad angezogen werden können.

Um den abnehmbaren Achshebel zu verwenden, ziehe den Hebel auf der Nicht-Antriebsseite des Fahrrads heraus. Um ihn wieder einzusetzen, drücke ihn einfach wieder in die Mitte der Steckachse.

Abbildung 19. Achshebel

Zum Lösen der MERIDA Steckachsen am Hinterrad und an der Gabel wird ein 6 mm-Innensechkant-Schlüssel benötigt. Hierzu verwendest du den abnehmbaren Achshebel an deinem Fahrrad.

Handhabung der Innensechskant-Steckachse

Öffnen

  1. Löse die Steckachse mithilfe des Achshebels (6mm) gegen den Uhrzeigersinn.
  2. Ziehe die Steckachse anschließend heraus.

Schließen

  1. Stecke die Achse mit dem Gewinde voran durch Rahmen und Nabe.
  2. Schraube die Steckachse mithilfe des Achshebels (6 mm) im Uhrzeigersinn fest.

Hinterrad Steckachse montieren

Im folgenden Abschnitt erfährst du, wie du das Hinterrad montierst.

  1. Trage auf das Gewinde der Steckachse Fett auf.
  2. Setze das Hinterrad ein, sodass die Öffnung für die Steckachse von Nabe und Ausfallende fluchten.
  3. Schiebe die Steckachse von der Nicht-Antriebsseite durch das Ausfallende und durch die Nabe. Die Steckachse muss das Gewinde des gegenüberliegenden Ausfallendes berühren.
  4. Ziehe die Steckachse durch Drehen des Achshebels im Uhrzeigersinn handfest an.
  5. Entnehme den Achsebel Abnehmbarer Achshebel
  6. Ziehe die Steckachse mit Hilfe eines Drehmomentschlüssels und einem 6 mm Innensechskant-Aufsatz mit 9-13,5 Nm fest.

Hinterrad Steckachse demontieren

Im folgenden Abschnitt erfährst du, wie du die Steckachse am Hinterrad demontierst.

  1. Drehe den Achshebel gegen den Uhrzeigersinn, um die Steckachse zu lösen.
    Abbildung 20. Achshebel drehen
  2. Entnehme die Steckachse in Richtung der Nicht-Antriebsseite.
    Abbildung 21. Steckachse entnehmen
  3. Entnehme das Hinterrad.

Vorderrad Steckachse montieren

Für die Montage der Steckachse am Vorderrad sind die folgenden Bedienungsanleitungen der jeweiligen Federgabel-Hersteller zu beachten:

Vorderrad Steckachse demontieren

Für die Demontage der Steckachse am Vorderrad sind die folgenden Bedienungsanleitungen der jeweiligen Federgabel-Hersteller zu beachten:

Wartung und Pflege

Fahrrad reinigen

Benötigte Utensilien

  • Wasserschlauch
  • Eimer
  • milde Seife / handelsüblicher Neutralreiniger
  • weiche Bürste
  • weiches Mikrofasertuch

Vorgehen

  1. Befeuchte dein Fahrrad mit einem Wasserschlauch und reinige es dann mit einer weichen Bürste und wenn nötig, mit Seifenwasser von oben nach unten.
  2. Spüle das Fahrrad ab und wische es mit einem Mikrofasertuch trocken.

Kette schmieren

Eine ordnungsgemäße Schmierung gewährleistet einen geschmeidigen und leisen Lauf der Kette und verlängert die Lebensdauer.

Die Kette muss in regelmäßigen Abständen, je nach Verschmutzungsgrad von abgelagerten Schmutz und Öl gereinigt werden. Spezielle Kettenentfetter sind nicht erforderlich.

Abbildung 22. Schmierung der Kette

Benötigte Utensilien

  • geeignetes Schmiermittel für Fahrradketten
  • Lappen

Vorgehen

  1. Stelle sicher, dass das E-System ausgeschalten ist.
  2. Hebe das Hinterrad leicht an oder hänge das Fahrrad auf einen Montageständer.
  3. Trage auf die möglichst blanken Kettenglieder Schmiermittel auf die untere Kettenhälfte auf. Damit verhinderst du, dass das Schmiermittel auf die Kettenstrebe oder das Laufrad tropft.
  4. Drehe die Pedale vorwärts und trage dabei das Kettenöl tröpfchenweise auf die Innenseite der Kette auf.
  5. Drehe die Kette mehrere Umdrehungen durch.
  6. Das Fahrrad einige Minuten stehen lassen, damit der Schmierstoff in die Kette eindringen kann.
  7. Überschüssiges Schmiermittel mit einem Lappen abreiben, damit es während der nächsten Fahrt nicht spitzt oder unnötig Schmutz anzieht.

Wartungsplan

Die Wartungen beinhalten eine komplette Kontrolle sämtlicher Bauteile.

Nach der ersten Fahrt sollte grundsätzlich das neue Fahrrad überprüft werden.

Nach

  • 100 km bis 300 km Fahrleistung bzw.
  • 5 Stunden bis 10 Stunden Fahrtzeit bzw.
  • nach vier bis sechs Wochen
  • spätestens nach drei Monaten

solltest du dein Fahrrad zu deinem MERIDA-Fachhändler zur Erstinspektion bringen.

Die angegebenen Zeitangaben sind als Anhaltspunkt gedacht, bei einer Fahrleistung zwischen 1.000 km und 2.000 km jährlich oder zwischen 50 Stunden und 100 Stunden Fahrtzeit. Maßgeblich ist der zuerst eintretende Fall.

Wenn du regelmäßig auf schlechten Wegstrecken fährst, verkürzen sich die Wartungsintervalle dem härteren Einsatz entsprechend.

BauteilgruppeWartungsmaßnahmeIntervall
Rahmen- Sichtkontrolle auf Risse & BeschädigungenVor jeder Fahrt
 - Alle Schrauben auf festen Sitz prüfenMonatlich
Steuersatzlager- Prüfung auf Leichtgängigkeit & SpielHalbjährlich
 - Lager reinigen & fettenHalbjährlich
 - Verschlissene Lager tauschenNach Bedarf
Hinterbau- Sichtprüfung auf Spiel & VerschleißHalbjährlich
 - Lager vorsichtig reinigen & fettenHalbjährlich
 - Verschlissene Lager tauschenNach Bedarf
Federung (Gabel & Dämpfer)- Dichtungen reinigen & schmierenHalbjährlich
 - Luftdruck & Dämpfungseinstellungen prüfenMonatlich
 - Gabel & Dämpfer Öl-Service (je nach Hersteller)Halbjährlich
Laufräder & Reifen- Reifendruck prüfen & ggf. anpassenVor jeder Fahrt
 - Reifen auf Schnitte & Profilverschleiß prüfenMonatlich
 - Speichenspannung & Rundlauf der Laufräder prüfenHalbjährlich
Steckachsen- Steckachsen auf festen Sitz prüfenMonatlich
 - Gewinde reinigen & leicht fettenHalbjährlich
Antrieb (Kette, Kassette, Kettenblatt, Schaltung)- Kette reinigen & schmierenVor jeder Fahrt/nach Bedarf
 - Schaltung justierenHalbjährlich
 - Kette auf Verschleiß prüfen & ggf. tauschenHalbjährlich
Innenlager- Prüfung auf Spiel & KnarzgeräuscheHalbjährlich
 - Ausbau, Reinigung & Fetten (bei geschraubtem Lager)Jährlich
 - Bei Pressfit-Lagern: Austausch bei VerschleißNach Bedarf
Bremsen- Bremsbeläge & Bremsscheiben auf Verschleiß prüfenMonatlich
 - Bremsflüssigkeit wechselnJährlich
Beleuchtung- Funktionsprüfung (Vorder- & Rücklicht)Monatlich

Die Wartungstätigkeiten kannst du auch selbst durchführen, wenn du über handwerkliches Geschick, etwas Erfahrung und geeignetes Werkzeug z.B. Drehmomentschlüssel, verfügst. Sollten bei der Prüfung Mängel erkennbar sein, leite umgehend Maßnahmen ein.

Dein MERIDA-Fachhändler unterstützt dich fachkundig bei Fragen rund um alle Wartungstätigkeiten.

Hinterradgröße über Flipchip verstellen

Wir wissen, dass beide Hinterradgrößen (27,5" für am Hinterrad und 29“ am Vorderrad – Mullet) Vor- und Nachteile haben. Deshalb haben wir ein System entwickelt, das mit beiden Hinterradgrößen über eine einfache Einstellung funktioniert, die die wichtigen Geometriedaten wie Reach, Stack und Winkel unangetastet lässt.

29"-Laufräder sind schneller, haben ein besseres Überrollverhalten und sind ideal für größere Menschen. Dank des 27,5"-Hinterrads und der entsprechend 4 mm kürzeren Kettenstrebenlänge ist das Mullet-Setup mit dem 27,5“-Hinterrad jedoch verspielter und fehlerverzeihender. Die größere Bodenfreiheit kommt vor allem kleinen Fahrern im steilen Gelände entgegen.

Hinterradgröße ändern

  1. Entferne das Hinterrad mit Hilfe des Achshebels.
  2. Falls erforderlich, den Dämpfer mit einem 6 mm und einem 4 mm Innensechskantschlüssel entfernen. Dies ist bei Modellen und Rahmengrößen der Fall, bei denen der Flipchip von der Dämpferverlängerung verdeckt wird.
  3. Löse die äußeren Schrauben der Sitzstrebe mit vier Umdrehungen (A).


  4. Klopfe leicht mit einem Hammer auf die Schraubenköpfe (B), damit sich der Flipchip aus seinem konischen Sitz löst.
  5. Drehe nun die Schrauben vollständig heraus.
  6. Drücke das hintere Dreieck leicht zusammen, um Zugang zum Flipchip zu bekommen.
  7. Entferne und verdrehe beide Flipchips im Inneren der Wippe.
  8. Die Linie auf dem Flipchip muss mit der Linie der gewünschten Radgröße auf der Wippe ausgerichtet sein.


  9. Montiere die Schrauben (A) wieder. Achte darauf, die Unterlegscheiben zwischen dem Flipchip und dem Sitzstrebenlager wieder anzubringen.
  10. Ziehe die Schrauben (A) mit dem aufgedruckten Drehmoment mit einem Drehmomentschlüssel an.

Ersatzteile

Ersatzteile können über den MERIDA-Fachhändler bestellt werden. Die dafür benötigten MERIDA-Artikelnummern findest du in den Explosionszeichnungen.

Zubehör

Long Fender

Ein längeres Schutzblech (Long Fender) kann an deinem Fahrrad nachgerüstet werden.

Abbildung 23. Long Fender Vorderansicht

Montage der verschiedenen Schutzbleche

Dein Fahrrad kann mit zwei verschiedenen Schutzblechen ausgestattet werden. Das kurze Schutzblech schützt den Dämpfer, das Sitzrohr und die Lager vor Schmutz und Steinschlag. Wir empfehlen dir das kurze Schutzblech immer montiert zu lassen. Zusätzlich hat es die Funktion, den Kettenstrebenschutz an seinem Platz zu halten.

Abbildung 24. Long Fender Seitenansicht

Wenn du auf schlammigeren Trails unterwegs bist, gibt es die Möglichkeit eines zusätzlichen langen Schutzblechs. Dieser ergänzt das kurze Schutzblech und bietet deutlich mehr Schutz vor Schlamm und Wasser.

Montage des Long Fenders

  1. Entferne das Hinterrad.
  2. Befestige das lange Schutzblech an den Sitzstreben.
  3. Stecke die langen Schrauben (A) durch die Sitzstrebenbrücke des Rahmens und ziehe die langen Schrauben (A) mit 4 Nm an.
    Abbildung 25. Long Fender Montage

  4. Schraube die kurzen Schrauben (B) in die Innenseite der Sitzstreben und ziehe die Bolzen mit max. 2 Nm an. Wir empfehlen die Verwendung von etwas mittelfester Schraubensicherungsflüssigkeit.
  5. Baue das Hinterrad wieder ein und überprüfe, ob genügend Spielraum für ein berührungsfreies Drehen vorhanden ist.

Tube Base Mount

Bei dem Carbonrahmen deines eONE-SIXTY SL befindet sich die Tube Base Plate an der vorderen Dämpferaufnahme.

Die Artikelnummer lautet: A2161000217

Abbildung 26. Tube Base Mount eONE-SIXTY SL

Für alle Schlauchbefestigungen empfehlen wir das Band wie dargestellt zu wickeln:

Abbildung 27. Band für die Schlauchbefestigung

Du kannst aber auch den MERIDA TRAIL MOUNT anbringen, der einen Ersatz-UDH-Aufhänger, zwei 16g-CO2-Patronen oder eine Pumpe und einen Schlauch aufnehmen kann.

Abbildung 28. MERIDA TRAIL MOUNT

V-Mount mit integriertem Multitool

Dein Fahrrad enthält eine Werkzeugbox und ein Multitool unter dem Sattel. Der V-MOUNT ermöglicht die Montage der Werkzeugbox und des Multitools unter dem Sattel.

MERIDA Multitool 12-in-1

Abbildung 29. Multitool

Multitool V-Mount Box zur Installation unter dem Sattel

Abbildung 30. Multitool am Sattel

Das Multitool enthält die folgenden Werkzeuge:

  • Sechskantschlüssel: 2/2,5/3/4/5/6/8 mm
  • Schraubendreher: +/-
  • Torx: T10/T25/T30

Um das Multitool zu benutzen, öffne die Klappe des Werkzeugkastens und ziehe es heraus. Um es zu verstauen, schiebe es einfach zurück in den Werkzeugkasten und schließen die Klappe.

Um die ganze Box vom Sattel zu entfernen, nehme das Werkzeug aus der Box und löse die Klappe von der Box, indem du die Box herausziehst. Schraube die Box mit einem 3-mm-Inbusschlüssel vom V-MOUNT ab.

Range Extender

Der BOSCH PowerMore 250 Range Extender kann an deinem Fahrrad nachgerüstet werden, um die Akkukapazität zu erhöhen.

Das dazu passende Kabel ist das Bosch Power More Kabel 100 mm abgewandt von Akkuhalter.

Für die Montage ist die BOSCH PowerMore Akkuhalterung, sowie das Range Extender Kabel erforderlich.

Abbildung 31. Range Extender

Flaschenhalter

Flaschengröße0,7 l
Flaschenpositionauf dem Unterrohr
FIDLOCK Halterung integriertnein

Technische Spezifikationen

Maximale Gabel- und Distanzstücklänge

Die maximale Gabellänge, gemessen von der Achse zur Gabelkrone, beträgt 581 mm. Dies entspricht den Abmessungen gängiger Federgabeln mit 170 mm Federweg.

Es dürfen maximal 30 mm Steuerrohr-Spacer verbaut werden.

Technische Daten des Rahmens

 eONE-SIXTY SL
max. wheelsize29x2.4" or 27.5x2.6 rear
max. chainring size36 T
max. chainring size - Shimano Di2 
max. chainring size - Shimano mechanical 
max. chainring size - SRAM eTAP AXS 
Chainline55 mm
max. small sprocket 
Maximum fork length581 mm
Headset upperAcros Merida ICR Wireport IS52
Headset lower Rotation120°
Headset lowerZS66
Internal cable routing through WireportYes
internal cable routing shiftingYes
internal cable routing brakeYes
internal shock remote 
internal cable routing seat post remoteYes
external shifting 
external brake 
Di2 shifting readyYes
Di2 shifting only 
internal front lightYes
internal rear light 
Brake Type Reardisc brake on chain stay
Brake mounting and standard RearPost Mount 200 mm rear brake
max. rear brake rotor size220 mm
Brake Type FrontDepends on the fork specification
Brake mounting and standard FrontDepends on the fork specification
max. front brake rotor sizeDepends on the fork specification
Bottom bracket standard 
Seatpost diameter34.9 mm
Rear axle standardThru axle 12x148 mm
Rear axle dimensions178.5 mm, M12xP1.0, 13.5 mm Thread length, Axle height 8.5 mm
Front axle standard-
Front derailleur standard 
Front derailleur cable pull 
ISCG05-Mount via adapter 
bottle cage mount (position/bottle size)Downtube: range extender or 0,75 l
bottle cage mount w adapter (position/bottle size) 
tool mount 39mm (position) 
Kickstand mount 
carrier mount frame  
fender mount frameMerida Long Fender
fender mount fork 
frame lock 
carrier mount fork 
front light mount on crown 
fork bottle cage mount 64mm 
Sattelite interface 
Battery interfaceBosch BES3 400 Wh integrated
Range extender interfaceOn downtube
Charging port interfaceBosch
Motor interfaceBosch unfied frame interface V2
Speedsensor mountBosch speed sensor with Bosch holder
frame weight (size M, +/- 3%) 2928 g
fork weight (+/- 3%) 
RD hangerSram UDH

Stoßdämpfer Tune

Im folgenden Abschnitt werden die technischen Spezifikationen des Stoßdämpfer Tunes am eONE-SIXTY SL erläutert:

Dämpfer Länge230 mm
Dämpfer Hub60 mm
Coil Shock FreigabeNo
Shock Hardware vorne30 x 10 mm
Shock Hardware hinten30 x 8 mm
Tune Rock Shox Super Deluxe UltimateLinear XL 4S2 R25 C37
Tune Fox Float X FactoryCS40 RL50 BL40 LMM 0.7
Tune Marzocchi Bomber AirCS10 RL50 BVC015 0.6

Explosionszeichnung

Explosionszeichung eONE-SIXTY SL

Abbildung 32. Explosionszeichnung

Recycling und Entsorgung

Entsorge dein Fahrrad und seine Komponenten nicht über den Hausmüll!

Das Produkt ist entsprechend der europäischen Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte gekennzeichnet. Die sogenannte WEEE-Richtlinie gibt den Rahmen für eine EU-weit gültige Rücknahme und Verwertung der Altgeräte vor. Mit dieser Richtlinie werden Maßnahmen zu Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit festgelegt, mit denen die schädlichen Auswirkungen von Elektro- und Elektronik-Altgeräten vermieden oder verringert werden soll.

Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne auf den Elektro- und Elektronikteilen, auf der Verpackung oder auf den beigefügten Dokumenten bedeutet, dass das Produkt oder Teile nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden dürfen und bei Zuwiderhandlung ein Bußgeld droht.

Wende dich sich vor einer geplanten Entsorgung immer an den Hersteller oder Fachhändler für weitere Informationen zum Sammel- und Rücknahmesystem für gebrauchte Elektro- und Elektronik-Altgeräte.

Gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG – Batterieentsorgungsgesetz – müssen defekt und verbrauchte Akkus / Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.

Es liegt in der Verantwortung des Betreibers, das gebrauchte Produkt einer ordnungs-gemäßen Entsorgung und Wiederverwertung zuzuführen. Durch die regelkonforme Entsorgung der Altgeräte werden Umwelt und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen vor möglichen negativen Konsequenzen geschützt. Materialrecycling hilft, den Verbrauch von Rohstoffen zu verringern.

Anmerkung:Recycling und Entsorgung!

Wenn du dein Fahhrad oder Teile davon entsorgen musst, wende dich bitte immer an deinen MERIDA Fachhändler. Eine Entsorgung des Akkus / Batterie ist gemäß Batterieentsorgungsgesetz erforderlich. Dein MERIDA Fachhändler ist verpflichtet, deinen alten Akku / Batterie zurückzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.

Konformitätserklärung

Abbildung 33. Konformitätserklärung

Batteriesicherheitsdatenblatt