Produktübersicht

| Pos. | Eigenschaft |
|---|---|
| 1 | Vorbau |
| 2 | Lenker |
| 3 | Bremshebel |
| 4 | Schalthebel |
| 5 | Gabel |
| 6 | Bremsscheibe |
| 7 | Schnellspanner / Steckachse |
| 8 | Nabe |
| 9 | Felge |
| 10 | Ventil |
| 11 | Bremse vorne |
| 12 | Tretkurbel |
| 13 | Kettenblatt |
| 14 | Kette |
| 15 | Bremse hinten |
| 16 | Schaltwerk |
| 17 | Kassette |
| 18 | Sattelstützenklemme |
| 19 | Sattelstütze |
| 20 | Sattel |
| Pos. | Eigenschaft |
|---|---|
| I | Oberrohr |
| II | Unterrohr |
| III | Sitzrohr |
| IV | Kettenstrebe |
| V | Sitzstrebe |
| VI | Steuerrohr |
Über diese Anleitung
Diese Bedienungsanleitung gibt wichtige Informationen und Hinweise zum Umgang mit den Fahrrädern von MERIDA, um den sicheren und bestimmungsgemäßen Gebrauch des Fahrrads zu gewährleisten. Sie soll dir eine umfassende Darstellung und Beschreibung bieten, damit du dein Fahrrad entsprechend der vorgesehenen Anwendung sicher nutzen kannst.
Voraussetzung für die sichere Benutzung deines Fahrrades ist das Beachten aller Sicherheitshinweise und Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung.
Symbole
Unterschiedliche Textattribute, Schreibweisen und Textstrukturierungen erleichtern das Lesen dieses Dokuments.
Die Textattribute (Hervorhebungen) innerhalb des Dokuments haben folgende Bedeutung:
| Zeichen | Bedeutung |
|---|---|
| ► | Anweisung |
| • | Listenelement |
| 1. | Handlungsanweisung |
Sicherheitshinweise
In dieser Betriebsanleitung stehen Sicherheitshinweise vor einer Handlungsanweisung, bei der die Gefahr von Personen- oder Sachschäden besteht. Die beschriebenen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr müssen eingehalten werden.
Die Sicherheits- und Warnhinweise in diesem Dokument kennzeichnen Gefahren und Risiken und sind entsprechend ANSI Z535.6-2011 und der Normenreihe ISO 3864 angelegt.
| GEFAHR | |
|---|---|
| WARNUNG | |
|---|---|
| VORSICHT | |
|---|---|
| HINWEIS | |
|---|---|
Garantiebedingungen
| HINWEIS | |
|---|---|
Dein Fahrrad wurde sorgfältig gefertigt und dir im Normalfall von deinem MERIDA-Fachhändler vollständig endmontiert und fahrbereit übergeben.
Während der ersten zwei Jahre nach dem Kauf hast du vollen Anspruch auf die gesetzliche Gewährleistung auf Neukäufe innerhalb der EU-Staaten. Sollten an deinem Fahrrad Mängel auftreten, ist der MERIDA-Fachhändler dein richtiger Ansprechpartner. Bewahre für diesen Fall den Kaufbeleg auf.
Voraussetzung für die Garantie, eine lange Lebensdauer und Haltbarkeit deines Fahrrads ist, dass du dein Fahrrad nur gemäß seinem Einsatzzweck nutzt und folgende Punkte beachtest:
- Bestimmungsgemäße Verwendung
- Vor der ersten Fahrt
- zulässiges Gesamtgewicht
- Das Maximalgewicht addiert sich aus Fahrer, Fahrrad, Ausrüstung, Gepäck sowie Anbauteilen und Zubehör.
- Halte die angegebenen Drehmomente der Schrauben ein
- Halte die vorgeschriebenen Wartungsintervalle ein
- Verwende ausschließlich originale Ersatzteile bzw. Zubehörteile
- Lasse das Fahrwerk mind. einmal jährlich durch den MERIDA-Fachhändler warten
Hinweise zum Verschleiß
Einige Bauteile deines Fahrrads unterliegen einem funktionsbedingten Verschleiß und müssen bei Erreichen der Verschleißgrenze ausgetauscht oder regelmäßig gewartet werden:
Kette, Bremsbeläge, Bremsflüssigkeit, Bremsscheiben, Bremsleitungen, Dichtungen von Federelementen, Lager des Hinterbaus, Naben und Steuersatz, Lack und Dekore, Griffe, Kettenblätter, Kettenstrebenschutz, Reifen und Schläuche, Ritzel, Sattelbezug, Schaltwerkrollen, Schmierstoffe.
Garantie auf dein Fahrrad
Es besteht folgende über die gesetzliche Gewährleistung hinausgehende Herstellergarantie ab Datum des Verkaufs an den Erstkäufer:
- 2 Jahre bei gewerblicher Nutzung: Garantie für Rahmen und Starrgabeln
- 2 Jahre auf alle MERIDA-Komponenten
- Gesetzliche Gewährleistung für Lackierungen und unterlackierte Dekore
Im Garantiefall behält es sich MERIDA vor, das jeweilige Nachfolgemodell in der verfügbaren Farbe zu liefern – bei Nichtverfügbarkeit das jeweilige höherwertige Modell.
Gewährleistung für Stoßdämpfer, Federgabeln und andere Marken-Zubehörteile wird nicht über MERIDA, sondern über die nationalen Vertreiber der Teile-Hersteller abgewickelt.
Herstellergarantie
Die gilt nur für den Erstkäufer unter Vorlage des Kunden-Kaufbelegs, aus dem Kaufdatum, Adresse des Fachhändlers, Modell und Rahmennummer hervorgehen müssen.
Die Garantie schließt Arbeitskosten und Transportkosten sowie durch Defekte verursachte Folgekosten nicht ein.
Wettkampfeinsätze sind im Rahmen der jeweiligen Nutzungskategorie zulässig.
Ausgeschlossen sind Schäden durch:
- Verschleiß
- mangelnde Pflege und Wartung
- Sturz / Unfälle
- Überlastung durch zu hohe Beladung
- unsachgemäße Montage und Behandlung
- Anbauten und Umbauten von zusätzlichen Komponenten
Im Interesse einer langen Lebensdauer und Haltbarkeit der Komponenten müssen die Montagevorschriften der Hersteller, die vorgeschriebenen Wartungsintervalle und regelmäßiger Austausch sicherheitsrelevanter Bauteile eingehalten werden.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Dein Fahrrad ist zur Fortbewegung einer Person auf öffentlichen Straßen, Radwegen und befestigten Wegen bestimmt. Es darf nur entsprechend seiner Bauart und den Herstellerangaben genutzt werden. Die zulässige Gesamtmasse aus Fahrrad, Fahrer und Gepäck ist einzuhalten. Eine Nutzung über den vorgesehenen Einsatzzweck hinaus, wie etwa für Stunts, Sprünge, Wettkämpfe, extreme Geländefahrten oder technische Veränderungen, gilt als nicht bestimmungsgemäß. Die bestimmungsgemäße Verwendung ist Voraussetzung für die Sicherheit, die Aufrechterhaltung von Garantieansprüchen und Haftungsansprüchen sowie den ordnungsgemäßen Betrieb des Fahrrads.
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
Als nicht bestimmungsgemäße Verwendung gilt der Einsatz außerhalb der dem Fahrrad zugeordneten Kategorie nach der DIN EN 17406 Gebrauchsklassifizierung von Fahrrädern.
Darüber hinaus gilt als nicht bestimmungsgemäße Verwendung:
- der Austausch, Einsatz und Montage von nicht zugelassenen Komponenten
- Montage eines Verbrennungs- oder Elektromotors
- jede Reparaturmaßnahme an Carbonteilen
- mechanische Veränderung bestehender Teile (Schleifen, Feilen, Bohren etc.)
- Entfernen von Sicherheitsausrüstung (z.B. Reflektoren) oder von Haltevorrichtungen
- Steigerung der Leistung (Tuning)
Transport
Dein Fahrrad wurde sorgfältig gefertigt und dir im Normalfall von deinem MERIDA-Fachhändler vollständig endmontiert und fahrbereit übergeben.
| HINWEIS | |
|---|---|
Transport mit dem Fahrzeug
Dein Fahrrad kann am oder im Fahrzeug transportiert werden.
- Achte immer auf die sichere Befestigung des Fahrrads am oder im Fahrzeug und kontrolliere die Befestigung regelmäßig.
- Entferne alle Gegenstände und abnehmbares Zubehör auf den Gepäckträgern.
- Falls angebracht, nimm den Kindersitz ab.
Beachte die Transportbedingungen des Herstellers deines Fahrradträgers.
Bevor du mehrere Fahrräder auf einem Fahrradträger transportierst, informiere dich, für welche Gesamtzuladung der Fahrradträger zugelassen ist und wie hoch die Dachlast bzw. die Stützlast der Anhängerkupplung ist.
Stelle sicher, dass alle beweglichen und losen Teile und das Bedienelement entfernt und für die Fahrt sicher im Fahrzeug verstaut sind.
Länderunterschiede bei der Kennzeichnung von Fahrradtransporten:
Informiere dich über die Vorschriften zum Transport von Fahrrädern in den von dir besuchten Ländern.
Lagerung
Kurze Zeit
Wenn du dein Fahrrad während der Saison regelmäßig wartest, musst du keine besonderen Maßnahmen ergreifen.
Bewahre dein Fahrrad an einem trockenen, gut belüfteten Ort auf.
Längere Zeit
Während längerer Standzeit verlieren die Schläuche nach und nach an Luft. Steht das Fahrrad längere Zeit auf platten Reifen, kann deren Aufbau Schaden nehmen. Hänge deshalb die Laufräder oder das gesamte Fahrrad auf oder kontrolliere regelmäßig den Reifendruck.
Säubere dein Fahrrad und schütze es gegen Korrosion. Bei deinem MERIDA-Fachhändler erhältst du hierfür spezielle Pflegemittel.
Vor der ersten Fahrt
Wenn du dein Fahrrad bei einem autorisierten MERIDA-Fachhändler abholst, wurde dein Fahrrad bereits in einen fahrbereiten Zustand versetzt, damit eine sichere Funktion gewährleistet ist. Dein MERIDA-Fachhändler hat bereits eine Endkontrolle und eine Probefahrt durchgeführt.
Schrauben auf festen Sitz kontrollieren
Um die Betriebssicherheit deines Fahrrads zu gewährleisten, müssen die Verschraubungen der Bauteile sorgfältig festgedreht werden. Dies sollte sowohl vor der ersten Fahrt als auch in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.
Nutze hierzu einen Drehmomentschlüssel, mit welchem das richtige Schraubendrehmoment einstellbar ist. Taste dich von unten in halben Newtonmetern (Nm) an das vorgeschriebene maximale Schraubendrehmoment heran und überprüfe dazwischen immer wieder den festen Sitz des Bauteils. Überschreite dabei nicht das vom Hersteller angegebene maximale Schraubendrehmoment.
Für Teile, bei denen keine Angaben vorliegen, beginne mit 2 Nm.
Sattelhöhe bestimmen
Um die Sattelhöhe zu ändern, gehe wie folgt vor:
- Setze dich auf den Sattel.
- Stelle sicher, dass die absenkbare Sattelstütze im ausgefahrenen Zustand ist.
- Stelle die rechte Ferse auf das untere Pedal. Dein rechtes Bein sollte dabei leicht gebeugt sein.
- Wenn das Bein zu stark gebeugt ist, schiebe die Sattelstütze nach oben.
- Wenn du das Pedal nicht erreichst, schiebe die Sattelstütze nach unten.
Minimale und maximale Sattelhöhe
Die folgenden Sattelhöhen können mit den von MERIDA verbauten Sattelstützen erreicht werden. Die Sattelhöhe wird dabei von der Mitte des Innenlagers bis zur Oberkante des Sattels gemessen. Sollte die maximale Sattelhöhe zu tief oder die minimale Sattelhöhe zu hoch sein, muss die Sattelstütze durch den MERIDA-Fachhändler ausgetauscht werden.
Die fett dargestellten Werte werden ab Werk standardmäßig spezifiziert.


| Sattel | 3XS | XXS | XS | S | M | L | XL | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| MERIDA REACTO V S-FLEX 330 mm | Maximale Sattelhöhe (mm) | 725 mm | 755 mm | 785 mm | 805 mm | 825 mm | 845 mm | 875 mm |
| MERIDA REACTO V S-FLEX 330 mm | Minimale Sattelhöhe (mm) | 510 mm | 540 mm | 570 mm | 590 mm | 610 mm | 630 mm | 660 mm |
| MERIDA REACTO V S-FLEX 380 mm | Maximale Sattelhöhe (mm) | 775 mm | 805 mm | 835 mm | 855 mm | 875 mm | 895 mm | 925 mm |
| MERIDA REACTO V S-FLEX 380 mm | Minimale Sattelhöhe (mm) | 510 mm | 540 mm | 570 mm | 590 mm | 610 mm | 630 mm | 660 mm |
Sattelhöhe anpassen
Sattelstütze kürzen
Integriertes Rücklicht montieren
Sattel verstellen
Disc Cooler
Der Disc Cooler wird zwischen dem Rahmen (Sitzstrebe) und dem hinteren Bremssattel montiert sowie zwischen der Gabel und dem vorderen Bremssattel. Er dient zur verbesserten Wärmeableitung bei der Hinterradbremse und ist zudem Teil des Rahmens.
Die Disc Cooler müssen montiert sein, damit die Position des Bremssattels korrekt eingestellt werden kann!
Reifenfreiheit und Lauf kontrollieren
Durchmesser und Breite der Originallaufräder und -reifen wurden so gewählt, dass zwischen dem sich drehenden Laufrad samt Reifen und dem Rahmen, der Gabel und weiteren Komponenten ein ausreichender Abstand gewährleistet ist. Jegliche Veränderung an den Laufrädern oder Reifen kann diese Reifenfreiheit beeinflussen. Reifen, die als gleich groß gekennzeichnet sind, können unterschiedlich breit sein, wenn sie aufgezogen, aufgepumpt und am Fahrrad montiert sind. Überprüfe die Reifenfreiheit stets bei montierten und voll aufgepumpten Reifen, auch wenn die Ersatzreifen die gleiche Größe wie die auszutauschenden Reifen aufweisen.
Der Abstand zwischen einem ordnungsgemäß aufgepumpten Reifen und jeglichen Teilen des Fahrrads sollte in der Regel mindestens 6 mm betragen. Stets ausreichend Abstand zwischen der sich drehenden Felge samt Reifen und dem Rahmen, der Gabel und weiteren Komponenten einhalten. Prüfe Rahmen und Gabel regelmäßig auf Beschädigungen und den Bereich um das Laufrad auf eventuelle Fremdkörper oder Gegenstände.


Beim Fahren mit dem Fahrrad dürfen die Reifen weder die Gabel noch den Rahmen oder andere Komponenten berühren, wenn ein Federelement vollständig eingefedert ist oder die Räder sich durch seitliche Krafteinwirkung verformen. Bei einer Federgabel etwa muss der Reifen auch bei voll eingefederter Gabel einen Mindestabstand zur Gabelkrone aufweisen.
| WARNUNG | |
|---|---|
Lenkerhöhe einstellen
Wenn die endgültige Lenkerhöhe noch nicht festgelegt ist, kannst du den Gabelschaft zunächst länger belassen und zusätzliche Spacer oberhalb des Vorbaus montieren. Dank des teilbaren Designs der Spacer ist es möglich, diese von oberhalb und unterhalb des Vorbaus zu tauschen, ohne den Vorbau zu demontieren.
Gabelschaft kürzen
Wenn du deine Lenkerhöhe final festlegen möchtest, dann kürze den Gabelschaft mit einer Säge. Er muss mit der Hülse oben abschließen. Anschließend sind keine Spacer oberhalb des Lenkers mehr notwendig. Die Hülse darf nicht abgesägt werden.

Scheibenbremse einbremsen
Neue Scheibenbremsen müssen eingebremst werden. Das Einbremsen hilft, eine konstante und kraftvolle Bremsleistung sowie ein geräuscharmes Bremsen unter den meisten Fahrbedingungen sicherzustellen. Wende dich an deinen MERIDA-Fachhändler, falls die Bremswirkung deiner Bremse nachlässt oder der Druckpunkt schwammig wird.
- Setze dich auf den Sattel und beschleunige das Fahrrad auf einer ebenen und geraden Strecke auf eine moderate Geschwindigkeit.
- Ziehe dann kräftig an den Bremshebeln, bis Schrittgeschwindigkeit erreicht ist. Wiederhole diesen Vorgang zwanzigmal.
- Setze dich auf den Sattel und beschleunige das Fahrrad auf einer ebenen und geraden Strecke auf eine hohe Geschwindigkeit.
- Ziehe dann kräftig an den Bremshebeln, bis Schrittgeschwindigkeit erreicht ist. Wiederhole diesen Vorgang zehnmal.
- Lasse die Bremsen abkühlen, bevor du die Fahrt fortsetzt.
Tubeless Reifen installieren
Manche Fahrräder sind mit Felgen und Reifen ausgestattet, die ohne Schlauch gefahren werden können. Schlauchlose Felgen und Reifen haben spezielle Felgenwulstprofile und Reifenwulstprofile, die bei korrekter Montage einen luftdichten Abschluss bilden.
Tubeless-Felgen gibt es in verschiedenen Ausführungen und für ein vollständiges Tubeless-Setup können zusätzliche Komponenten erforderlich sein. Je nachdem, welche Komponenten erforderlich sind, können solche Felgen als „Tubeless-kompatibel“ oder "Tubeless-Ready“ (TLR) gekennzeichnet sein. Lese die Anweisungen des Felgenherstellers sorgfältig durch, um herauszufinden, welche zusätzlichen Komponenten für die Umrüstung auf ein Tubeless-Setup und für dessen Wartung benötigt werden.
Tubeless-Felgen gibt es mit einer Vielzahl von Profilen, die sich auf die Art des Tubeless-Reifens auswirken können, der auf die Felge montiert werden kann. Felgenhersteller können eine Felge beispielsweise als Hakenfelge oder als Hookless-Felge bezeichnen – je nachdem, ob am Felgenhorn ein hakenförmiger Vorsprung vorhanden ist oder nicht. Auch das Wulstprofil von Tubeless-Reifen unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Angesichts des breiten Angebots an Tubeless-Reifen und Tubeless-Felgen variiert die Kompatibilität von Tubeless-Reifen mit verschiedenen Typen von Tubeless-Felgen erheblich.
- Nur Tubeless-Reifen verwenden, die vom Felgenhersteller oder Reifenhersteller ausdrücklich für die Verwendung mit den verwendeten Felgen freigegeben sind.
- Die Anleitungen des Felgenherstellers und Reifenherstellers vor der Montage sorgfältig durchlesen.
- Bei Fragen zur Kompatibilität von Tubeless-Reifen und Tubeless-Felgen wende dich an deinen MERIDA-Fachhändler.
Die Montage von Tubeless-Reifen auf Tubeless-Felgen erfordert spezielle Kenntnisse, Fertigkeiten und Werkzeuge. Für ein Tubeless-Setup müssen gegebenenfalls zusätzliche Komponenten wie Felgenband, Ventileinsätze, Dichtmittel und Tubeless-kompatible Reifen montiert werden.
Reifenbreite und Felgenbreite / Felgendurchmesser
Felgen und Reifen sind in vielen Durchmessern und Breiten erhältlich. Der Nenndurchmesser der Felge (1) muss mit dem Nenndurchmesser des Reifens (2) übereinstimmen, und die Breite der Felge (3) muss mit der Breite des Reifens (4) kompatibel sein.


Pedale montieren
Nationale Vorschriften für den Straßenverkehr beachten
Gesetzliche Anforderungen
Wenn du mit deinem Fahrrad am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen möchtest, muss es entsprechend den nationalen Vorschriften ausgestattet sein.
Deutschland:
In Deutschland werden die nötigen Ausstattungen für den öffentlichen Straßenverkehr in der „Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung“ (StVZO) geregelt. Folgende Ausstattung muss angebracht sein:
| Bezeichnung | Besondere Hinweise |
|---|---|
| Weiße Frontleuchte und weißer Reflektor | Die Frontleuchte muss so eingestellt sein, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden. Leuchten und Reflektoren dürfen nicht verdeckt sein. |
| Rote Rückleuchte und roter Reflektor | Frontleuchte und Rückleuchte sowie die Reflektoren müssen während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, angebracht werden. Die Leuchten sowie die Reflektoren müssen während ihres Betriebs fest angebracht und gegen unabsichtliches Verstellen unter normalen Betriebsbedingungen gesichert sowie ständig einsatzbereit sein. |
| Pedalreflektor | Beide Pedale müssen nach vorn und hinten wirkende, gelbe Reflektoren besitzen. |
| Speichenreflektor | Am Vorderrad und Hinterrad müssen jeweils zwei Speichenreflektoren angebracht werden. Alternative: Reifen mit Reflexstreifen oder Speichensticks an jeder Speiche. |
Schweiz:
In der Schweiz stehen die gültigen Regelungen in den Verordnungen über die technischen Anforderungen an Straßenfahrzeuge in den Artikeln 213 bis 218.
| Bezeichnung | Besondere Hinweise |
|---|---|
Weiße oder hellgelbe Frontleuchte Rote Rückleuchte | Frontleuchte und Rückleuchte können fest angebracht oder abnehmbar sein. Front- und Rückleuchte müssen eingeschaltet werden, sobald die Sichtverhältnisse es erfordern. Sie müssen nachts bei guter Witterung auf 100 m sichtbar sein. Front- und Rückleuchte dürfen andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden und dürfen nicht blinken. Leuchten und Reflektoren dürfen nicht verdeckt sein. |
Weißer Reflektor Roter Reflektor | Es müssen mindestens ein nach vorn und ein nach hinten gerichteter Reflektor mit einer Leuchtfläche von mindestens 10 cm² fest angebracht sein. Die Reflektoren müssen nachts bei guter Witterung auf 100 m im Schein eines Motorfahrzeug-Fernlichts sichtbar sein. |
| Pedalreflektor | Die Pedale müssen vorne und hinten Rückstrahler mit einer Leuchtfläche von mindestens 5 cm² tragen. Ausgenommen sind Rennpedale, Sicherheitspedale und dergleichen. |
Österreich:
Für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr in Österreich musst du dich nach der 146. Verordnung / Fahrradverordnung richten. Diese findest du im Bundesgesetzblatt Österreich.
| Bezeichnung | Besondere Hinweise |
|---|---|
| Weiße Frontleuchte und weißer Reflektor | Die Frontleuchte muss so eingestellt sein, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden. Leuchten und Reflektoren dürfen nicht verdeckt sein. |
| Rote Rückleuchte und roter Reflektor | Front- und Rückleuchte sowie die Reflektoren müssen während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, angebracht werden. Die Leuchten sowie die Reflektoren müssen während ihres Betriebs fest angebracht und gegen unabsichtliches Verstellen unter normalen Betriebsbedingungen gesichert sowie ständig einsatzbereit sein. |
| Pedalreflektor | Beide Pedale müssen nach vorn und hinten wirkende, gelbe Reflektoren besitzen. |
| Speichenreflektor | Am Vorderrad und Hinterrad müssen jeweils zwei Speichenreflektoren angebracht werden. Alternative: Reifen mit Reflexstreifen oder Speichensticks an jeder Speiche. |
Inspektion vor jeder Fahrt
Bevor du mit deinem Fahrrad losfährst, unterziehe es einer Sicherheitsüberprüfung – idealerweise auf ebenem Untergrund und abseits vom Verkehr.
Kontrolle der Teile auf Festigkeit
- Kontrolliere alle Schrauben auf festen Sitz, korrekten Anschluss und korrekten Verschluss.
- Kontrolliere Schnellspanner, Steckachsen und Verschraubungen an Vorderrad, Hinterrad und sonstigen Bauteilen.
- Kontrolliere die Steckverbindungen am Akku, Bedienteil und Display sowie am Antrieb.
- Kontrolliere den Akku in seiner Halterung und die Verriegelung
Lasse dein Fahrrad aus geringer Höhe auf den Boden springen. Gehe evtl. auftretenden Klappergeräusche nach. Prüfe ggf. Lager, Schraubverbindungen und den korrekten Sitz des Akkus.
Bremswirkung kontrollieren
- Mache eine Bremsprobe im Stillstand, indem du die Bremshebel mit Kraft zum Lenker ziehst und die komplette Bremskraft aufbringst.
- Prüfe, ob die Vorderradbremse korrekt funktioniert. Fahre dazu das Fahrrad mit langsamer Geschwindigkeit und ziehe die Vorderradbremse. Das Fahrrad sollte unmittelbar anhalten.
- Wiederhole diesen Vorgang auch für die Hinterradbremse.
Der Druckpunkt muss sofort stabil sein. Lässt sich erst nach mehrmaligem Betätigen des Bremshebels ein stabiler Druckpunkt erfühlen, solltest du dein Fahrrad sofort bei deinem MERIDA-Fachhändler überprüfen lassen.
Lenker überprüfen

- Stelle sicher, dass der Lenker im 90°-Winkel zum Vorderrad steht.
- Überprüfe den festen Sitz des Lenkers, damit er sich während der Fahrt nicht verdreht und Stürze zur Folge hat.
- Stelle sicher, dass beim Lenken keine Züge gezogen werden oder sich verfangen können.
- Achte auf einen festen Sitz und guten Zustand der Griffe. Sollten die Griffe lose sein oder Schnitte, Risse oder abgenutzte Stellen aufweisen, tausche die Griffe aus oder lass die Griffe von deinem MERIDA-Fachhändler austauschen.
- Stelle sicher, dass die Lenker-Enden und etwaige Aufsätze mit Stopfen verschlossen sind. Sollten die Lenker-Endstopfen beschädigt sein, tausche diese aus.
- Achte bei Lenkern mit Aufsätzen am Lenker-Ende darauf, dass diese entsprechend den Herstellervorgaben für Lenker und Aufsätze geklemmt sind.
- Stelle außerdem sicher, dass Lenker, Aufsätze, Griffe und Brems- und Schalthebel korrekt befestigt sind und dass die sichere Handhabung des Fahrrads, einschließlich ungehindertem Lenken, Bremsen und Schalten, gewährleistet ist.
Laufräder prüfen
- Prüfe die Speichen und Felgen
- Kontrolliere die Speichen und Felgen auf Beschädigungen.
- Prüfe die Drehbarkeit und festen Sitz im Rahmen
- Drehe das Vorderrad - es sollte sich ohne seitliche Ausschläge in der Gabel drehen, ohne Bauteile zu berühren.
- Drehe das Hinterrad - es sollte sich ohne seitliche Ausschläge in der Gabel drehen, ohne Bauteile zu berühren.
- Kontrolliere den vollständigen Sitz der Achsen in den Ausfallenden.
- Hebe dein Fahrrad an und schlage mit der Faust oben auf den Reifen. Das Laufrad darf nicht herausfallen, locker sein oder sich seitwärts bewegen.
- Prüfe die Schnellspanner
- Stelle sicher, dass der Hebel korrekt positioniert und umgelegt ist, wenn dein Fahrrad mit einem Schnellspanner gesichert ist.
- Achte darauf, dass der Schnellspanner folgende Teile nicht berührt: Gabel, Anbauteile, Speichen oder Bremssysteme.
| HINWEIS | |
|---|---|
- Prüfe den Reifendruck
- Kontrolliere mithilfe einer Rennpumpe mit Manometer, ob die Reifen mit dem empfohlenen Luftdruck aufgepumpt sind.
- Pumpe die Reifen immer gemäß der Angabe auf den Reifenflanken oder Felgen auf.
- Prüfe den Reifenverschleiß
- Kontrolliere den Reifenverschleiß an deinem Fahrrad.
- Tausche die Reifen ggf. aus.
- Prüfe die Ventile
- Kontrolliere, ob die Ventile gerade stehen. Schäden an der Bereifung können zu einem plötzlichen Platzen des Schlauchs führen.
Sattel und Sattelstütze prüfen
- Kontrolliere, ob der Sattel richtig ausgerichtet ist und mit dem Oberrohr auf einer Linie liegt.
- Kontrolliere den festen Sitz der Sattelstreben oder Klemmschelle, um ein Verdrehen, Neigen oder Verschieben des Sattels während der Fahrt zu verhindern.
Nach einem Sturz oder Aufprall
| WARNUNG | |
|---|---|
Untersuche den Rahmen und die Komponenten auf Schäden und setzte die Fahrt nicht fort, falls du eine Beschädigung feststellst!
Folgende Komponenten und Funktionen sind zu kontrollieren:
Rahmen und Federgabel
- Kontrolliere, ob der Rahmen oder die Federgabel gebrochen oder verbogen sind.
- Falls dein Fahrrad einen Carbonrahmen besitzt, prüfe den Carbonrahmen auf Risse oder weiche Stellen im Carbon.
Schaltung und Laufräder
- Kontrolliere die Schaltung, indem du alle Gänge durchschaltest und auf reibungslosen Lauf ohne Verzögerungen oder Geräusche achtest.
- Prüfe die Laufräder, indem du sie drehst und auf Seitenschlag, schleifende Bremsen sowie lockere Speichen oder Achsenspiel achtest.
Auch wenn keinerlei Beschädigungen feststellbar sind, achte bei der weiteren Fahrt sehr genau auf ungewöhnliche Geräusche deines Fahrrads. Diese könnten auf Schäden oder sonstige Probleme hinweisen. Fahre auf keinen Fall weiter, falls du ungewöhnliche Geräusche feststellen solltest.
Bei Zweifeln über den Zustand des Materials nach einem Sturz oder Unfall, wende dich bitte immer an deinen MERIDA-Fachhändler. Manche Folgen eines Sturzes oder Unfalls lassen sich nur erkennen, wenn das Fahrrad vollständig auseinandergebaut und auf Risse oder andere Anzeichen einer Beschädigung untersucht wird.
Montage / Demontage Laufrad
Wartung und Pflege
Fahrrad reinigen
Benötigte Utensilien
- Wasserschlauch
- Eimer
- milde Seife / handelsüblicher Neutralreiniger
- weiche Bürste
- weiches Mikrofasertuch
- Befeuchte dein Fahrrad mit einem Wasserschlauch und reinige es dann mit einer weichen Bürste und, falls nötig, mit Seifenwasser von oben nach unten.
- Spüle das Fahrrad ab und wische es mit einem Mikrofasertuch trocken.
Kette schmieren
Eine ordnungsgemäße Schmierung gewährleistet einen geschmeidigen und leisen Lauf der Kette und verlängert die Lebensdauer. Die Kette muss in regelmäßigen Abständen, je nach Verschmutzungsgrad von abgelagerten Schmutz und Öl gereinigt werden. Spezielle Kettenentfetter sind nicht erforderlich.

Du benötigst ein geeignetes Schmiermittel für Fahrradketten und einen Lappen.
- Trage auf die möglichst blanken Kettenglieder Schmiermittel auf die untere Kettenhälfte auf. Damit verhinderst du, dass das Schmiermittel auf die Kettenstrebe oder das Laufrad tropft.
| WARNUNG | |
|---|---|
- Drehe die Pedale rückwärts und trage dabei das Kettenöl tröpfchenweise auf die Innenseite der Kette auf.
- Drehe die Kette mehrere Umdrehungen durch.
- Das Fahrrad einige Minuten stehen lassen, damit der Schmierstoff in die Kette eindringen kann.
- Überschüssiges Schmiermittel mit einem Lappen abreiben, damit es während der nächsten Fahrt nicht spritzt oder unnötig Schmutz anzieht.
Wartungsplan
Die Wartungen beinhalten eine vollständige Kontrolle sämtlicher Bauteile. Nach der ersten Fahrt sollte das neue Fahrrad grundsätzlich überprüft werden.
Du solltest dein MERIDA-Fahrrad zur Erstinspektion bei einem MERIDA-Fachhändler abgeben, sobald einer der folgenden Fälle eintritt:
- 100 km bis 300 km Fahrleistung
- 5 Stunden bis 10 Stunden Fahrtzeit
- nach 4 bis 6 Wochen
- spätestens nach 4 Monaten
Die angegebenen Zeitangaben sind als Anhaltspunkt gedacht, bei einer Fahrleistung zwischen 1000 km und 2000 km jährlich oder zwischen 50 Stunden und 100 Stunden Fahrtzeit. Maßgeblich ist der zuerst eintretende Fall.
Wenn du regelmäßig auf schlechten Wegstrecken fährst, verkürzen sich die Wartungsintervalle dem härteren Einsatz entsprechend.
| Bauteilgruppe | Wartungsmaßnahme | Intervall |
|---|---|---|
| Rahmen | Sichtkontrolle auf Risse & Beschädigungen | Vor jeder Fahrt |
| Alle Schrauben auf festen Sitz prüfen | Monatlich | |
| Steuersatzlager | Prüfung auf Leichtgängigkeit & Spiel | Halbjährlich |
| Lager reinigen & fetten | Halbjährlich | |
| Verschlissene Lager tauschen | Nach Bedarf | |
| Hinterbau | Sichtprüfung auf Spiel & Verschleiß | Halbjährlich |
| Lager vorsichtig reinigen & fetten | Halbjährlich | |
| Verschlissene Lager tauschen | Nach Bedarf | |
| Federung (Gabel & Dämpfer) | Dichtungen reinigen & schmieren | Halbjährlich |
| Luftdruck & Dämpfungseinstellungen prüfen | Monatlich | |
| Gabel & Dämpfer Öl-Service (je nach Hersteller) | Halbjährlich | |
| Laufräder & Reifen | Reifendruck prüfen & ggf. anpassen | Vor jeder Fahrt |
| Reifen auf Schnitte & Profilverschleiß prüfen | Monatlich | |
| Speichenspannung & Rundlauf der Laufräder prüfen | Halbjährlich | |
| Steckachsen | Steckachsen auf festen Sitz prüfen | Monatlich |
| Gewinde reinigen & leicht fetten | Halbjährlich | |
| Antrieb (Kette, Kassette, Kettenblatt, Schaltung) | Kette reinigen & schmieren | Vor jeder Fahrt/nach Bedarf |
| Schaltung justieren | Halbjährlich | |
| Kette auf Verschleiß prüfen & ggf. tauschen | Halbjährlich | |
| Innenlager | Prüfung auf Spiel & Knarzgeräusche | Halbjährlich |
| Ausbau, Reinigung & Fetten (bei geschraubtem Lager) | Jährlich | |
| Bei Pressfit-Lagern: Austausch bei Verschleiß | Nach Bedarf | |
| Bremsen | Bremsbeläge & Bremsscheiben auf Verschleiß prüfen | Monatlich |
| Bremsflüssigkeit wechseln | Jährlich | |
| Beleuchtung | Funktionsprüfung (Vorderlicht & Rücklicht) | Monatlich |
Die Wartungstätigkeiten kannst du auch selbst durchführen, wenn du über handwerkliches Geschick, etwas Erfahrung und geeignetes Werkzeug, z. B. Drehmomentschlüssel, verfügst. Sollten bei der Prüfung Mängel erkennbar sein, leite umgehend Maßnahmen ein.
Dein MERIDA-Fachhändler unterstützt dich fachkundig bei Fragen rund um alle Wartungstätigkeiten.
Umwerfersockel montieren
Es gibt einen Umwerfersockel für die gängigen Antriebe.
- Der REACTO CF5 Rahmen ist ausschließlich für Di2 und Wireless-Umwerfer geeignet.
- Der RECACTO CF3 Rahmen ist zusätzlich auch für mechanische Umwerfer ausgelegt.
Shimano Di2-Batterie ausbauen
Die Shimano Di2-Batterie kann zur Wartung oder bei Funktionsproblemen aus dem Rahmen ausgebaut werden. Der Batteriehalter ist unter dem Rad, hinter dem Tretlager im Rahmen verschraubt.
Shimano Di2-Batterie einbauen
Geräuschvermeidung
Sollte die Di2-Batterie während der Fahrt klappern, kann sie wie folgt fixiert werden.
- Die Batterie mit Klebeband umwickeln, um Spiel im Batteriehalter zu reduzieren.
- Alternativ kann Lenkerband um die Di2-Batterie gewickelt werden, um einen festen Sitz zu garantieren.

Shimano Powermeter Magnet montieren
Cable Routing
Cable Routing – REACTO V (generelle Information)
- Die Rahmenplattform REACTO V ist in zwei Varianten verfügbar: CF3 und CF5. Mechanische Schaltgruppen können ausschließlich am CF3-Rahmen montiert werden.
- Der CF5-Rahmen ist ausschließlich für elektronische Schaltsysteme vorgesehen, da dieser Rahmen keine Vorbereitung für mechanische Schaltzüge besitzt.
Anforderungen bei mechanischen Schaltgruppen
Beim Aufbau eines REACTO V CF3 mit mechanischer Schaltgruppe sind folgende Punkte zwingend zu beachten:
- Mechanische Schalthüllen mit 3,5 mm Außendurchmesser müssen verwendet werden.
- Bei der Verwendung von Jagwire sind 3,5 mm Shifting Cables zu verwenden.
- Der reduzierte Durchmesser ist notwendig, um einen optimalen Lenkwiderstand und eine freie Beweglichkeit des Lenkers im integrierten Cockpit-Bereich und Headset-Bereich sicherzustellen.
Kabelführung im Headset-Bereich
- Die Schaltzüge (rot/blau), sowie die Bremsleitung (grün/orange) werden vom Cockpit aus durch das Headset in den Rahmen und die Gabel geführt.
- Beim Eintritt in das Headset müssen die Leitungen hinter dem Gabelschaft gekreuzt werden.


Die Kreuzung der Leitungen sorgt dafür, dass:
- sich der Lenker frei und gleichmäßig bewegen kann
- der Lenkwiderstand gering bleibt
- keine Spannung oder Reibung an den Leitungen entsteht
- Blockieren oder Klemmen im Steuerbereich vermieden wird
TEAM CW Lenker nachrüsten
Falls du den CW Lenker nachrüsten möchtest, stelle sicher, dass der Lagersitz folgende Abmessungen aufweist.

TEAM CW Lenker montieren
TEAM CW / TEAM SL 1P Computerhalterung montieren
| HINWEIS | |
|---|---|
TEAM SL 1P Lenker nachrüsten
Falls du den Lenker nachrüsten möchtest, stelle sicher, dass der Lagersitz folgende Abmessungen aufweist.

TEAM SL 1P Lenker montieren
TEAM CW / TEAM SL 1P Computerhalterung montieren
| HINWEIS | |
|---|---|
V-Mount mit integriertem Multitool
Dein Fahrrad enthält eine Werkzeugbox und ein Multitool unter dem Sattel. Der V-MOUNT ermöglicht die Montage der Werkzeugbox und des Multitools unter dem Sattel.
MERIDA Multitool 12-in-1

Multitool V-Mount Box zur Installation unter dem Sattel

Das Multitool enthält die folgenden Werkzeuge:
- Sechskantschlüssel: 2/2,5/3/4/5/6/8 mm
- Schraubendreher: +/-
- Torx: T10/T25/T30
Um das Multitool zu benutzen, öffne die Klappe des Werkzeugkastens und ziehe es heraus. Um es zu verstauen, schiebe es einfach zurück in den Werkzeugkasten und schließe die Klappe.
Um die ganze Box vom Sattel zu entfernen, nehme das Werkzeug aus der Box und löse die Klappe von der Box, indem du die Box herausziehst. Schraube die Box mit einem 3-mm-Inbusschlüssel vom V-MOUNT ab.
Bar/Stem Head combinations

Maximale Gabellänge und Distanzstücklänge
Die maximale Gabellänge, gemessen von der Achse zur Gabelkrone, beträgt 385 mm.
Es dürfen maximal 30 mm lange Steuerrohr-Distanzstücke verbaut werden.
Technische Daten des Rahmens
| Technisches Datum | Wert |
|---|---|
| Maximum system weight | 120 kg |
| Frame warranty | lifetime |
| Bottle size and position | 0,75 l DT, 0,75 ST |
| Axle type | Thru-Axle |
| Maximum Torque, thru-axle | 10 Nm |
| Max. wheel size | 622x32 |
| Max. chainring size | Shimano: 54/40t, SRAM 46/33t |
| Chainline | Shimano 44,5 mm, SRAM 45 mm |
| Max. fork length | 385 mm |
| Upper headset | IS52 |
| Lower headset rotation | 360° |
| Lower headset | IS52 |
| Brake mount standard rear | Flatmount 140 mm |
| Max. rotor sizes rear | 160 mm |
| Brake mount standard front | Flatmount 140mm with cooler |
| Max.rotor size front | 160mm |
| BB standard | PF86 |
| Seat post diameter | Reacto Seatpost |
| Rear axle standard | 12x142 mm |
| Rear axle dimensions | Shimano E-Thru 12x142 (Thread inside RD hanger); axle length 162,5 mm |
| Front axle standard | 12x100 mm |
| Front axle dimensions | Shimano E-Thru 12x100 (Thread inside fork); axle length 120 mm |
| Front derailleur mounting | Brazed on / removal |
| Frame lock | No |
| Frame weight | Medium Frame 1185 g |
| Fork weight | 519 g |
| Derailleur hanger | DH-067 and DH-068 |
Explosionszeichnung



Recycling und Entsorgung
Entsorge dein Fahrrad und seine Komponenten nicht über den Hausmüll!
Dein Fahrrad ist gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschriften umweltgerecht zu entsorgen. Metallische Bestandteile wie Rahmen, Gabel und Anbauteile sind dem Metallrecycling zuzuführen. Kunststoffe, Gummi und sonstige Materialien sind entsprechend ihrer Materialart zu trennen und über geeignete Sammelstellen zu entsorgen. Elektrische oder elektronische Bauteile (z. B. Beleuchtung) sowie Batterien oder Akkus sind separat als Elektroabfall bzw. Sonderabfall zu entsorgen und dürfen nicht in den Hausmüll gelangen. Vor der Entsorgung sollten wiederverwendbare Bauteile demontiert und – sofern möglich – einer Wiederverwendung oder fachgerechten Verwertung zugeführt werden.

















































